Bewertung:

Das Buch über Marcus Aurelius von Donald Robertson wird weithin dafür gelobt, dass es den historischen Kontext mit der stoischen Philosophie verbindet und dadurch ansprechend und informativ ist. Es dient sowohl als Einführung in Marcus Aurelius als auch als ausführliche Biografie, die sowohl bei Fans des Stoizismus als auch bei Geschichtsinteressierten gut ankommt. Einige Leser fanden einige Kapitel aufgrund unbekannter Namen und zahlreicher Nebenfiguren verwirrend, aber insgesamt wird das Buch als unverzichtbare Lektüre angesehen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ bietet einen großartigen historischen Kontext
⬤ verbindet die stoische Philosophie mit dem Leben des Marcus Aurelius
⬤ leicht zu lesen und zu verdauen
⬤ von vielen als Pflichtlektüre für Fans des Stoizismus empfohlen
⬤ hoch gelobte Erzählweise und Forschung.
Einige Leser fanden Teile des Buches verwirrend, vor allem Kapitel mit vielen unbekannten Namen; einige fanden es langweilig oder nicht Robertsons beste Arbeit wegen der übermäßigen Auflistung von Nebenfiguren.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
Marcus Aurelius: The Stoic Emperor
Erleben Sie die Welt des römischen Kaisers Marcus Aurelius und die enormen Herausforderungen, denen er sich stellte und die er mit Hilfe der stoischen Philosophie meisterte
Diese neuartige Biografie erweckt Marcus Aurelius (121-180 n. Chr.) für eine neue Generation von Lesern zum Leben, indem sie die faszinierende psychologische Reise des Kaisers erkundet. Donald J. Robertson untersucht die Beziehungen von Marcus Aurelius zu Schlüsselfiguren in seinem Leben, wie seiner Mutter Domitia Lucilla und dem Kaiser Hadrian, sowie zu seinen stoischen Lehrern. Er stützt sich dabei weitgehend auf die Meditationen und die Korrespondenz des Marcus Aurelius und untersucht die Handlungen des Kaisers, wie sie in der augusteischen Geschichte und anderen antiken Texten beschrieben werden.
Marcus Aurelius kämpfte darum, seine Philosophie und seine moralischen Werte mit dem politischen Druck in Einklang zu bringen, dem er als Kaiser auf dem Höhepunkt der römischen Macht ausgesetzt war. Robertson untersucht Marcus' Einstellung zur Sklaverei und das moralische Dilemma, das sich aus der Gefangennahme von Feinden im Krieg ergab, seine Haltung gegenüber Frauen, die Rolle des Stoizismus bei der Gestaltung seiner Reaktion auf die Gefahr eines Bürgerkriegs, die Behandlung der Christen unter seiner Herrschaft und die Ernennung seines berüchtigten Sohnes Commodus zu seinem Nachfolger.
Die Meditationen dienen dazu, den Geist des Kaisers - seinen Charakter, seine Werte und seine Motive - zu beleuchten, wobei Robertson die innere Reise des Philosophen Marcus mit den äußeren Ereignissen seines Lebens als römischer Kaiser geschickt verwebt.