Marie Curie

Bewertung:   (4,4 von 5)

Marie Curie (Bailey Ogilvie Marilyn)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch wird im Allgemeinen als informative und fesselnde Biografie von Madame Curie gut aufgenommen und wegen seiner Lesbarkeit und Zugänglichkeit, insbesondere für Nicht-Wissenschaftler, geschätzt. Es bietet einen Einblick in Curies Leben, ihre Kämpfe und ihre Beweggründe, wodurch es insbesondere für Frauen und Studenten nachvollziehbar und inspirierend ist.

Vorteile:

Es ist schnell zu lesen, sehr gut lesbar und fesselnd, bietet einen guten Überblick über Curies Leben und ihre Beiträge, weckt das Interesse an der Chemie und ist auch für Nicht-Wissenschaftler geeignet. Viele Leser finden das Buch sympathisch und schätzen die Aufmerksamkeit, die Curies Familienleben und persönlichen Herausforderungen gewidmet wird.

Nachteile:

Für diejenigen, die eine detailliertere Erforschung von Curies Leben und wissenschaftlicher Arbeit suchen, könnte es an tiefgründigem Inhalt mangeln. Einige Teile können als langweilig empfunden werden, und das Buch eignet sich eher für ein jüngeres Publikum oder Studenten als für erfahrene Wissenschaftler.

(basierend auf 8 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

Es gibt wohl keine berühmtere Wissenschaftlerin als Marie Curie (1867-1934). Sie erzielte einen der wichtigsten theoretischen Durchbrüche des 20.

Jahrhunderts, als sie postulierte, dass Strahlung eine atomare und nicht eine chemische Eigenschaft ist - ein wichtiger Meilenstein für das Verständnis der Struktur der Materie. Sie prägte nicht nur den Begriff der Radioaktivität, sondern ihre akribischen Forschungen gipfelten in der Isolierung von zwei neuen Elementen, Polonium und Radium. Für ihre Leistungen erhielt sie zwei Nobelpreise, einen in Physik (1903) und den anderen in Chemie (1911).

Diese informative, leicht verständliche und prägnante Biografie zeigt Marie Curie nicht nur als engagierte Wissenschaftlerin, sondern auch als komplexe Frau mit einem manchmal turbulenten Privatleben. Der Wissenschaftshistoriker beschreibt das Leben und die Karriere von Marie Curie, angefangen von ihren frühen Jahren in Polen, wo sie als Maria Sklodowska geboren wurde, über ihre Ehe mit Pierre Curie und ihre Zusammenarbeit mit ihm, ihre Ernennung zur ersten Professorin an der Universität Sorbonne nach seinem frühen Tod bis hin zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit, die ihr die Anerkennung durch das Nobelpreiskomitee einbrachte.

Die Autorin geht auch offen auf die Kontroverse ein, die Marie Curie umgab, als Kritiker ihr vorwarfen, ihre Arbeit sei in Wirklichkeit von ihrem verstorbenen Ehemann durchgeführt worden. Schließlich beschreibt sie Curies Arbeit bei der Gründung der Radiuminstitute zur Erforschung der Strahlung und bei der Einrichtung mobiler Röntgeneinheiten während des Ersten Weltkriegs. Schließlich starb sie 1934 an aplastischer Anämie, nachdem sie lange Zeit dem Radium ausgesetzt war.

Ein Jahr später veröffentlichte Albert Einstein eine Hommage an sie, in der er sowohl ihre Intuition als auch ihre Hartnäckigkeit unter den schwierigsten Umständen lobte. Ogilvies ansprechende Erzählung erweckt die brillante Wissenschaftlerin und mutige Frau in einer Geschichte zum Leben, die auch zukünftige Wissenschaftler inspirieren wird.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781616142162
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2010
Seitenzahl:200

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