Bewertung:

Die von Elaine Yaffe verfasste Biografie von Polly Bunting wird für ihre fesselnde Erzählweise und die detaillierte Darstellung von Buntings außergewöhnlichem Leben, ihrem Beitrag zur Frauenbildung und ihrer Rolle in der Frauenbewegung gelobt. Die Rezensenten heben ihre einzigartige Persönlichkeit, ihre Unverwüstlichkeit und ihren bedeutenden Einfluss auf die Chancen von Frauen in der Wissenschaft hervor.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und gut geschrieben
⬤ fesselnd und packend erzählt
⬤ porträtiert Polly Bunting als außergewöhnliche, warmherzige und praktische Frau
⬤ hebt ihre bedeutenden Beiträge zur Frauenbildung hervor
⬤ fesselnder Bericht über ihre Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit
⬤ feiert ihr wichtiges, aber vernachlässigtes Vermächtnis.
⬤ Das Buch wird dafür kritisiert, dass es die einzige Biografie über Polly Bunting ist, was auf einen Mangel an breiterer Anerkennung hindeutet
⬤ einige Rezensenten äußern den Wunsch nach einer eingehenderen Erforschung ihres Lebens
⬤ es wird angemerkt, dass das Buch von der Literaturpresse zu Unrecht vernachlässigt wurde.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Mary Ingraham Bunting: Her Two Lives
In dieser faszinierenden Debüt-Biografie erzählt Elaine Yaffe die Lebensgeschichte von Mary Ingraham Bunting, der bemerkenswerten Wissenschaftlerin, Pädagogin und Feministin des 20. Jahrhunderts, die während der stürmischen sechziger Jahre Präsidentin des Radcliffe College, Dekanin des Douglass College und besondere Assistentin des Präsidenten von Princeton war.
Als angesehene Mikrobiologin leistete Bunting auch bahnbrechende Forschungsarbeit in Yale. Sie ist vor allem deshalb so wichtig, weil sie als eine der Ersten erkannte, wie die amerikanische Gesellschaft die Bestrebungen der Frauen unterdrückte und ihre Erfolge vereitelte, und entsprechende Gegenmaßnahmen vorschlug. Sie prägte den Ausdruck „Klima der Erwartungslosigkeit“, um die Atmosphäre zu beschreiben, in der Frauen jeden Alters lebten und aufwuchsen, umgeben von der allgegenwärtigen Annahme, dass sie nie etwas erreichen würden.
Sie setzte sich unermüdlich dafür ein, die Barrieren zu beseitigen und die Möglichkeiten der Frauen zu erweitern. Heute werden ihre Ideen als alltäglich akzeptiert, aber in den 1960er Jahren waren sie revolutionär.