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Masquerading Politics: Kinship, Gender, and Ethnicity in a Yoruba Town
In Westafrika, insbesondere bei den Yoruba, haben Maskeraden die Macht, Feinde zu töten, Könige zu ernennen und Fruchtbarkeit zu verleihen.
John Thabiti Willis wirft einen genauen Blick auf die Maskeradentraditionen in der Yoruba-Stadt Otta und untersucht die Veränderungen bei den Darstellern, den Aufführungen und den institutionellen Strukturen, in denen die Maskerade eingesetzt wurde, um die laufenden Veränderungen der Vorstellungen von Geschlecht, Verwandtschaft und ethnischer Identität aufzuzeigen. Indem Willis sich auf Darsteller und Zuschauer konzentriert, enthüllt er eine reiche und komplexe Geschichte der Maskerade.
Seine Forschungen ermöglichen ein differenzierteres Verständnis der Aufführungspraktiken in Afrika und ihrer Rolle bei der Bildung von Allianzen, der Konsolidierung staatlicher Macht, der Integration von Einwanderern, der Hinrichtung von Kriminellen und der Projektion von individueller und gruppenspezifischer Macht auf beiden Seiten der afro-atlantischen Welt.