Maskulinität und Femininität

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Maskulinität und Femininität (Colm McAindriu)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Dr. Colm McAindrius „Maskulinität und Femininität“ wird weithin für seine umfassende Erforschung der Geschlechterdynamik gelobt, die traditionelle Vorstellungen in Frage stellt und aufschlussreiche, forschungsgestützte Perspektiven bietet. Das Buch wird als zum Nachdenken anregend und aufschlussreich beschrieben, was es zu einer empfehlenswerten Lektüre für alle macht, die sich für Geschlechterstudien und Gleichstellung interessieren.

Vorteile:

Gut recherchiert, zum Nachdenken anregend, fesselnder Schreibstil, umfassendes Verständnis der Geschlechterdynamik, stellt traditionelle Geschlechterkonstrukte in Frage, ermutigt zur Inklusion, eine wertvolle Quelle für das persönliche und gesellschaftliche Verständnis.

Nachteile:

Einige Rezensionen deuten darauf hin, dass die Thematik für diejenigen, die mit Gender Studies nicht vertraut sind, komplex sein könnte, aber es wurden keine spezifischen Nachteile direkt erwähnt.

(basierend auf 15 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Masculinity and Femininity

Inhalt des Buches:

Männlichkeit ohne Weiblichkeit gibt es nicht. Gegensätze kommen als Vergleiche in den Blick.

Nachdem er im Jim-Crow-Delta von Mississippi aufgewachsen war und nach Chicago und dann zum Militär gegangen war, erlebte der Autor in rascher Folge einen Kulturschock nach dem anderen. Jim Crow Mississippi entpuppte sich als eine niedere kulturelle Form der weißen protestantischen Männlichkeit. Chicago zeigte sich als eine hybride Form weißer Jim-Crow-Männlichkeit und ihre möglichen Interaktionen und Beziehungen mit anderen Formen ihrer selbst; und dann seine Erfahrungen mit den vielen Formen dieser Art von Männlichkeit, die sich in den Militärsystemen herausgebildet und verfestigt hatte.

Jede dieser Arten von Männlichkeit scheint in der spirituellen Tradition der biblischen Theologie des Alten Testaments in jener Zeit begründet gewesen zu sein.

Der 20-jährige Autor jener Zeit wagte sich in die U.S. Air Force und lernte innerhalb von zwei Jahren eine schöne weiße Frau kennen, mit der er im Oktober 1969 eine Beziehung einging.

Sein militärischer Vorgesetzter erfuhr von der Verabredung des Paares und veranlasste kurz darauf, dass der Autor in den Vietnamkrieg geschickt wurde. Er sollte seine weiße Freundin nie wieder sehen. Diese Ereignisse bilden den Hintergrund für dieses Buch.

Der Autor hinterfragt die protestantische Männlichkeit weißer Männer und ihre Unfähigkeit, jede Form von Weiblichkeit als voll ausgebildete Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft anzuerkennen, zu ehren und zu sehen, die über eine eigene Stimme und die angeborenen Fähigkeiten verfügen, fundierte Entscheidungen zu treffen, insbesondere in Bezug auf Intimität und Beziehungen jeglicher Art, und ihre Unfähigkeit, schwarze Männer als voll entwickelte und reife Mitglieder der menschlichen und männlichen Gemeinschaft anzuerkennen, zu ehren und zu verstehen. Der Autor fordert die weiße Männlichkeit auf, zu reifen, indem sie sich selbst durch die Linse des Vergleichs mit sich selbst, mit schwarzen und braunen Männern und mit allen Frauen als entweder Vorgesetzte oder Gleiche sieht. Gleichheit ist in diesem Buch kein Thema.

Hier geht es um Unterschiede in der Art, in den Werten, in den Prinzipien und in allen Formen der Vielfalt. Vielfalt ist der Grund für Vergleiche.

Vergleiche sind die Essenz der Liebe zur Einzigartigkeit.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781643148618
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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