
Materialized Identities in Early Modern Culture, 1450-1750: Objects, Affects, Effects
Diese Sammlung trägt dem zunehmenden Interesse an der materiellen Welt der Renaissance und der frühen Neuzeit Rechnung, das sowohl die Zeitgenossen fasziniert als auch in den letzten Jahren eine bedeutende Geschichtsschreibung hervorgebracht hat.
Die Beiträge zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit den agierenden Qualitäten der Materie befassen, aufzeigen, wie affektive Dimensionen in der Geschichte mit der materiellen Geschichte verbunden sind, und die religiösen und kulturellen Identitätsdimensionen des Gebrauchs von Materialien und Artefakten untersuchen. Es zielt also darauf ab, unser Verständnis der Bedeutung der materiellen Welt in dieser Zeit neu zu fokussieren, indem es die Lebendigkeit der Materie selbst in den Mittelpunkt stellt.
Um dieses Ziel zu erreichen, nähern sich die Autoren dem "Material" über vier Themen - Glas, Federn, Goldfarben und Schleier - in Bezug auf bestimmte Personen, materielle Milieus und Interpretationsgemeinschaften. Durch die Untersuchung dieser vier Arten von Materialitäten und Objektgruppen, die mit unterschiedlichen sensorischen Regimen und Aufwertungen verbunden waren, zeigt dieses Buch, wie jede von ihnen in dieser Zeit bedeutende Veränderungen erfuhr.