Bewertung:

Allan Harmans Biografie „Matthew Henry: His Life and Influence“ bietet einen gut recherchierten und spannenden Einblick in das Leben des einflussreichen puritanischen Kommentators Matthew Henry. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: eine chronologische Darstellung von Henrys Leben und eine systematische Analyse seiner Schriften und seines Einflusses. Der Leser schätzt die persönlichen Einblicke in Henrys Charakter und sein seelsorgerisches Herz, bemerkt jedoch einige sich wiederholende Inhalte und einen Mangel an Details über sein Familienleben.
Vorteile:Das Buch ist sehr gut recherchiert und geschrieben und bietet ein detailliertes und ansprechendes Porträt von Matthew Henry. Es bietet Einblicke sowohl in sein persönliches Leben als auch in seine lehrmäßigen Beiträge und betont Henrys seelsorgerliches Herz und sein Engagement für Gott und seine Gemeinde. Die klare Darstellung und der historische Kontext bereichern das Verständnis des Lesers für den Einfluss Henrys auf das Christentum.
Nachteile:Einige Rezensenten wiesen auf Wiederholungen im Text hin, die das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigen könnten. Außerdem wird Henrys Familien- und Privatleben an einigen Stellen nicht ausführlich genug behandelt, so dass der Leser sich mehr Informationen über seine Beziehungen und die Auswirkungen seines Dienstes auf seine Familie wünscht.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Matthew Henry: His Life and Influence
Matthew Henry (1662-1714) wird von zeitgenössischen Predigern und Bibelnutzern hoch geschätzt. Hier wird das Leben von Matthew Henry von einem Autor näher beleuchtet, der sich ein Leben lang für Matthew Henry und seine Schriften interessiert hat.
Matthew Henry war der Sohn eines puritanischen Pfarrers, der von der damaligen Regierung zum Schweigen gebracht worden war. Dennoch zog Philip Henry, ein gottesfürchtiger Mann, seine Familie nach christlichen Grundsätzen auf, und Matthew folgte dem Herrn von klein auf. Obwohl es schwierig war, eine geeignete Ausbildung zum Pfarrer zu finden, studierte Matthew Henry schließlich für den Dienst.
Gegen den Widerstand der Regierung wurde er 1687 presbyterianischer Pfarrer in Chester und später ab 1712 in London. Es ist erstaunlich, wie viel er gepredigt und geschrieben hat, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war und großes Leid in seiner Familie erlebte.