Bewertung:

Das Buch bietet Einblicke in Ben Johnstons Methoden des Komponierens mit der Just Intonation und spiegelt seine breiteren philosophischen und politischen Ansichten über Musik wider. Es ist zwar eine nützliche Quelle für alle, die sich für Just Intonation interessieren, aber es fehlt ihm an biografischer Tiefe und es gibt gemischte Kritiken bezüglich des verwendeten Notationssystems.
Vorteile:Bietet wertvolle Einblicke in die Just Intonation Komposition, reflektiert Johnstons Leben und Philosophie, dient als gute Einführung für diejenigen, die diesen musikalischen Ansatz verfolgen, und enthält verschiedene Arten von Schriften wie Vorträge und Essays.
Nachteile:Begrenzte biografische Informationen, viele Kapitel sind für Just Intonation möglicherweise nicht relevant, und das von Johnston verwendete Notationssystem wird kritisiert, mit einer Empfehlung für alternative Systeme.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Maximum Clarity and Other Writings on Music
Der Kritiker der New York Times, John Rockwell, bezeichnete ihn als „einen der besten nicht-berühmten Komponisten, die dieses Land zu bieten hat“. Ben Johnston interpretiert vertraute Idiome - von Neoklassizismus und Serialismus bis hin zu Jazz und südlicher Hymnenmusik - neu, indem er die reine Intonation verwendet.
Johnston studierte bei Darius Milhaud, Harry Partch und John Cage und ist vor allem für sein Streichquartett Nr. 4 bekannt, eine komplexe Reihe von Variationen über Amazing Grace. Diese Sammlung umfasst einen Zeitraum von vierzig Jahren und versammelt einundvierzig von Johnstons wichtigsten Schriften, darunter viele seltene und einige bisher unveröffentlichte Auszüge.
Sie umfassen Positionspapiere, theoretische Abhandlungen, Programmnotizen, historische Betrachtungen, Vorträge, Auszüge aus Interviews und Briefe und decken ein breites Spektrum von Anliegen ab - von der technischen Exegese der Mikrotonalität bis hin zum Persönlichen und im weitesten Sinne Humanistischen. Eine Diskographie der kommerziell erhältlichen Aufnahmen von Johnstons Musik schließt die Sammlung ab.