
Media Law in Italy
Diese aus der renommierten mehrbändigen International Encyclopaedia of Laws abgeleitete Analyse des Medienrechts in Italien gibt einen Überblick über die massiv veränderte und erweiterte Rechtslandschaft, die traditionell von den Gesetzen zur Meinungsfreiheit und zur Regulierung der Kommunikation erfasst wird. Überall hat der Übergang von den Massenmedien zur Selbstkommunikation der Massen enormen Druck auf die traditionellen Rechtsmodelle ausgeübt.
Nach einer Einführung, in der die Hauptakteure und die wichtigsten Aspekte der Medienmärkte beschrieben werden, folgen eingehende Analysen der Printmedien, des Hörfunks und Fernsehens, des Internets, der kommerziellen Kommunikation, der politischen Werbung, der Konzentration auf den Medienmärkten und der Medienregulierung. Zu den Themen, die zur Diskussion stehen, gehören der Schutz der Privatsphäre, die Kulturpolitik, der Jugendschutz, die Wettbewerbspolitik, der Zugang zu digitalen Gateways, der Schutz der Quellen von Journalisten, die Standardisierung und Interoperabilität sowie die Haftung von Vermittlern. Die einschlägige Rechtsprechung wird durchgehend berücksichtigt, ebenso wie verschiedene ethische Kodizes.
Dieses Buch ist ein klarer, umfassender Überblick über die Mediengesetzgebung, die Rechtsprechung und die Doktrin, dargestellt aus der Sicht des Praktikers, und damit ein wertvolles zeitsparendes Hilfsmittel für alle, die sich mit Medien- und Kommunikationsfreiheit befassen. Anwälte, die Parteien mit Interessen in Italien vertreten, werden diesen sehr nützlichen Leitfaden begrüßen, und Akademiker und Forscher werden seinen Wert für das Studium des vergleichenden Medienrechts zu schätzen wissen.