Medienverzerrungen in der Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen 1948-2008: Auswertung durch formale Messung

Medienverzerrungen in der Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen 1948-2008: Auswertung durch formale Messung (W. D'Alessio David)

Originaltitel:

Media Bias in Presidential Election Coverage 1948-2008: Evaluation via Formal Measurement

Inhalt des Buches:

Der Vorwurf der parteipolitischen Voreingenommenheit bei der Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen ist bestenfalls zweifelhaft und schlimmstenfalls selbstsüchtig. Sie werden im Allgemeinen durch die Methodik der Instanzbestätigung gestützt, sind durch den feindlichen Medieneffekt verdorben und basieren auf vereinfachten Vorstellungen darüber, wie die Nachrichtenmedien organisiert sind.

Media Bias in Presidential Election Coverage 1948-2008 von Dave D'Alessio ist eine aufschlussreiche Analyse, die zeigt, dass die Nachrichtenmedien vier wesentliche Eigenschaften haben: als journalistische Einheiten, als Unternehmen, als politische Akteure und als Eigentum, die alle dazu führen können, dass die Berichterstattung verzerrt wird, in einigen Fällen sogar in entgegengesetzte Richtungen. Durch eine Meta-Analyse der Ergebnisse von 99 früheren Untersuchungen der Medienberichterstattung über Präsidentschaftswahlen von 1948 bis 2008 zeigt D'Alessio, dass die Berichterstattung insgesamt keine parteipolitische Tendenz aufweist, auch wenn es in bestimmten Bereichen kleine Verzerrungen gibt, die im Allgemeinen unwesentlich sind. Darüber hinaus haben die Verleger zwar früher die Präferenzen in der Berichterstattung kontrolliert, aber diese Praxis ist in den letzten Jahren vernachlässigbar geworden.

Media Bias beweist, dass die New York Times zumindest in Bezug auf die Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen nicht die liberalste Zeitung Amerikas ist und der Fox News Channel in der Berichterstattung wesentlich konservativer ist als die Fernsehsender. Schließlich prognostiziert Media Bias in Presidential Election Coverage 1948-2008, dass keine noch so große Menge an Beweisen die politischen Kandidaten dazu veranlassen wird, sich nicht mehr über Voreingenommenheit zu beschweren, da solche Anschuldigungen sowohl strategisches Potenzial im Wahlkampf als auch einen unbestreitbaren Nutzen für die Verteidigung des Egos haben.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780739164747
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2012
Seitenzahl:156

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