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Medicine in First World War Europe: Soldiers, Medics, Pacifists
Die Opferzahlen des Ersten Weltkriegs waren beispiellos: Allein in Großbritannien, Frankreich und Deutschland wurden etwa 10 Millionen Soldaten verwundet.
Infolgedessen wurden die militärisch-medizinischen Dienste ausgebaut, und der Krieg sorgte dafür, dass medizinisches Fachpersonal fest in die Streitkräfte integriert wurde. In einer Situation des totalen Krieges kam die Zivilbevölkerung an der Heimatfront mehr als zuvor mit medizinischen Fachkräften in Kontakt, und selbst Pazifisten spielten eine wichtige medizinische Rolle.
Medizin im Europa des Ersten Weltkriegs beleuchtet die Lazarette und Krankenhäuser des Ersten Weltkriegs und erzählt die Geschichten derer, die am unmittelbarsten daran beteiligt waren: Ärzte, Krankenschwestern, Verwundete und ihre Familien. Fiona Reid erklärt, wie die Militärmedizin mit den Anliegen, der Kultur und den Verhaltensweisen der zivilen Welt interagiert, und behandelt die Geschichte der Militärmedizin in Kriegszeiten als integralen Bestandteil der umfassenderen sozialen und kulturellen Geschichte des Ersten Weltkriegs.