Bewertung:

Das Buch wird weithin für seine Bedeutung, Schönheit und emotionale Resonanz gelobt, was es zu einer wichtigen Ergänzung für Schul- und Klassenbibliotheken macht. Es spricht heikle Themen an und bietet Kindern mit inhaftierten Familienmitgliedern Trost und Vertretung.
Vorteile:Wichtiger und tröstlicher Inhalt, schöne Illustrationen, wortgewandt geschrieben, trägt zur Entstigmatisierung von Problemen im Zusammenhang mit der Inhaftierung bei, findet bei Lesern aller Altersgruppen Anklang und fördert die emotionale Heilung.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine wesentlichen Nachteile erwähnt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
My Brother Is Away
In diesem bewegenden Bilderbuch reflektiert ein junges Mädchen über die Gefühle und Herausforderungen des Aufwachsens mit einem Bruder, der im Gefängnis sitzt. Diese berührende Geschichte ist mit lebhaften Illustrationen versehen und basiert auf den Kindheitserfahrungen der Autorin.
Ein NCTE Charlotte Huck Award Honor Book - NPR Best Book of the Year - A Charlotte Zolotow Honor Book
Während ihr älterer Bruder im Gefängnis sitzt, muss ein junges Mädchen mit den verwirrenden Gefühlen fertig werden, die seine Abwesenheit auslöst. Manchmal erinnert sie sich daran, wie ihr Bruder sie auf seinen Schultern trug oder wie er sich Geschichten ausdachte, die er ihr vor dem Schlafengehen erzählte. Manchmal ist sie wütend und möchte am liebsten so weit wegfliegen, dass sie vergessen kann, was passiert ist.
Als ihre Mama und ihr Papa sie auf die 500 Meilen lange Reise mitnehmen, um ihn zu besuchen - eine Reise, von der sie weiß, dass sie nicht allen Familien möglich ist - ist das Mädchen aufgeregt, aber auch nervös. Aber die Nervosität schlägt in Freude um, als sie ihn sieht - alles ist anders, aber auch alles ist gleich. Ihr Bruder ist nicht zu Hause, aber seine Liebe hat sich nicht verändert.
Mit sparsamen, sanften und beruhigenden Worten wird dieses Bilderbuch jungen Lesern mit ähnlichen Geschichten helfen, sich weniger allein zu fühlen, und anderen Lesern einen Einblick in die Kämpfe geben, mit denen manche Kinder konfrontiert sind.