Bewertung:

Emily Wolfs Debütroman „Mein einunddreißigstes Jahr“ befasst sich mit den Kämpfen und Triumphen des Frauseins, insbesondere mit den Themen Abtreibung, Selbstliebe und Genesung von emotionalem Missbrauch, und das alles durch eine witzige und nachvollziehbare Brille. Die Leserinnen schätzen die Ausgewogenheit von Humor und Ernsthaftigkeit, die das Buch für viele Frauen zu einer anregenden Lektüre macht.
Vorteile:Das Buch ist einfühlsam und fesselnd, mit witzigem Schreibstil und gut entwickelten Charakteren. Es behandelt schwierige Themen wie Abtreibung und emotionale Erholung mit Ehrlichkeit und Humor. Viele Leserinnen empfanden die Erzählung als erbaulich und ermutigend und lobten die Fähigkeit der Autorin, eine persönliche und ergreifende Geschichte zu schreiben. Auch das Tempo und die Struktur des Buches, einschließlich der Tagebuchauszüge, kamen gut an und hielten die Leser von Anfang bis Ende bei der Stange.
Nachteile:Einige Leser könnten die Thematik, insbesondere im Zusammenhang mit Abtreibung und emotionalem Aufruhr, als schwer oder erschütternd empfinden. In den Rezensionen werden keine größeren Kritikpunkte genannt, aber einige Kommentare deuten darauf hin, dass sich nicht jeder mit den spezifischen Erfahrungen der Protagonistin identifizieren kann, obwohl sie die allgemeine Thematik nachvollziehbar fanden.
(basierend auf 57 Leserbewertungen)
My Thirty-First Year (and Other Calamities)
An ihrem 30. Geburtstag sollte die in Yale ausgebildete Zoe Greene mit ihrer Highschool-Liebe verheiratet, mit ihrem ersten Kind schwanger und als Anwältin in Chicago tätig sein.
Stattdessen plant sie eine Abtreibung und reicht die Scheidung ein. Zoe will verstehen, warum ihre Pläne gescheitert sind - und sie will weitermachen, Sex haben und sich verabreden, solange noch Zeit ist.
Während sie sich mit dysfunktionalen Penissen, einem Mangel an grammatikalisch einwandfreien Online-Dating-Profilen und ihrer lähmenden Angst vor dem Alleinsein herumschlägt, setzt sie sich auch mit dem Druck auseinander, den Frauen verspüren, andere an erste Stelle zu setzen. Letztlich helfen Zoes Familie, ihre Freunde, ihr unvergleichlicher Therapeut und ihr Tagebuch mit nie abgeschickten Briefen an ihre erste Liebe, die Rockband U2, ihr dabei, loszulassen - von den gesellschaftlichen Konstruktionen weiblichen Glücks und von ihrem eigenen.