Bewertung:

In den Rezensionen wird Kim Philbys Autobiografie gemischt bewertet, wobei einerseits die Faszination des Buches hervorgehoben wird, andererseits aber auch erhebliche Einschränkungen in Bezug auf Transparenz und Detailgenauigkeit festgestellt werden. Viele Leser finden die Qualität des Schreibens und die Einblicke in Philbys Persönlichkeit fesselnd, viele kritisieren jedoch das Fehlen entscheidender Informationen über seine Beweggründe und tiefere Überlegungen zu seinen Handlungen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben
⬤ fesselnd erzählt
⬤ gibt Einblick in Philbys Persönlichkeit
⬤ einige faszinierende Anekdoten
⬤ interessanter historischer Kontext
⬤ Leser finden es trotz seiner Schwächen fesselnd.
⬤ Begrenzte Einblicke in Philbys Motivationen und sein persönliches Leben
⬤ es fehlt an Details über seine Spionagetechniken und Beziehungen
⬤ wird als eigennützig und propagandistisch gesehen
⬤ wird eher als bürokratische Studie denn als Spionagethriller wahrgenommen.
(basierend auf 83 Leserbewertungen)
My Silent War - The Autobiography of a Spy
In den Annalen der Spionage überragt ein Name alle anderen: H. A.
R. „Kim“ Philby, der Rädelsführer der legendären Cambridge-Spione. Als Mitglied des britischen Establishments trat Philby 1940 in den Secret Intelligence Service ein, stieg zum Leiter der sowjetischen Spionageabwehr auf und verriet als Verbindungsmann des M16 zur CIA und zum FBI den Russen jedes Geheimnis alliierter Operationen, was die verdeckten Aktionen zum Zurückdrängen des Eisernen Vorhangs in den ersten Jahren des Kalten Krieges fatal gefährdete.
Das 1967 in Moskau geschriebene Buch Mein stiller Krieg erschütterte die Welt und führte mit dem reuelosen Spion einen neuen Archetypus ein. Es inspirierte John Le Carres Smiley-Romane und die späteren Spionageromane von Graham Greene.
Kim Philby war der erfolgreichste Spion der Geschichte. Er war auch ein außergewöhnlicher Schriftsteller, der uns die große ikonische Geschichte des Kalten Krieges schenkte und dabei die Kunst des Spionageschreibens revolutionierte.