Bewertung:

Das Buch „My Unspeakable Loss, a Birthmother's Memoir about Adoption Secrecy“ von Alicia Kay Lanier ist ein sehr emotionaler und ehrlicher Bericht über die Erfahrungen der Autorin als leibliche Mutter. Darin werden Themen wie Verlust, gesellschaftlicher Druck und die Suche nach einer Wiedervereinigung mit ihren Kindern erörtert. Die Erzählung wird für ihre Authentizität, die reiche Bilderwelt und die zu Herzen gehende Geschichte gelobt.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd erzählt
⬤ weckt starke Emotionen
⬤ zeigt aufschlussreich die Herausforderungen, mit denen leibliche Mütter konfrontiert sind
⬤ bietet eine unverfälschte und authentische Perspektive auf das Adoptionsgeheimnis
⬤ schildert wirkungsvoll die Reise der Autorin durch Verlust und Wiedervereinigung
⬤ bietet lehrreiche Einblicke für diejenigen, die sich in der Adoptions-Trias befinden
⬤ enthält reichhaltige Beschreibungen ihres Lebens und ihrer Umgebung.
Kann intensive emotionale Reaktionen hervorrufen, die für einige Leser schwierig sein könnten; der Inhalt kann für diejenigen, die mit den Kämpfen der Adoption und des Verlustes nicht vertraut sind, schwer sein.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
My Unspeakable Loss: A Birthmother's Memoir About Adoption Secrecy
1965 beendet Alicia Kay Lanier ihr Universitätsstudium der Journalistik in Texas und beginnt eine aufregende Karriere als Reporterin einer Tageszeitung in einem anderen Bundesstaat. Sie wurde in einem christlichen Elternhaus erzogen und ist noch Jungfrau.
Alicia findet ihren neuen Job und ihre Freunde schnell so aufregend, wie sie es erwartet hatte. Doch ein paar Monate später stellt Alicia fest, dass sie schwanger ist. Die Tatsache, dass sie unverheiratet ist, und der kürzliche Tod eines Elternteils veranlassen sie dazu, ihren Säugling Fremden zu geben, die ihn adoptieren wollen.
Alicia hält dieses Baby über zwei Jahrzehnte lang vor ihrer Familie und ihren Freunden geheim. Später heiratet Alicia und das Paar bekommt weitere Kinder. Mitte der achtziger Jahre bedroht eine Reihe von Familienkrisen das heitere Image der Familie und die Ehe; die Autorin sagt: "Für Familie und enge Freunde sah mein Leben mit 48 Jahren ziemlich gut aus: Langjährige Ehe, hübsche Töchter, berufliche Karriere, schönes Haus.
Was sie nicht sehen konnten, war, dass die Ehe auf wackligen Beinen stand, meine Töchter in Not waren und ich über zwei Jahrzehnte lang ein trauriges Geheimnis bewahrt hatte." In Alicias Geschichte geht es darum, die vielfältigen familiären Dilemmata zu bewältigen und ihre Geheimniskrämerei zu beenden. Angesichts eines geschlossenen Adoptionssystems, das Informationen vor allen Beteiligten verbirgt, suchen Alicia und ihre Töchter beharrlich nach ihrer verlorenen Familie. Was dann geschieht, hat überraschende Wendungen und stellt Alicia und ihre Kinder vor neue Herausforderungen bei der Wiedervereinigung und der Erneuerung ihrer Beziehungen.
Diese Memoiren, die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken, basieren auf Alicias lebhaften Erinnerungen, ihrem umfangreichen persönlichen Tagebuch und Briefen an ihre Familie. Es ist im Stil eines zeitgenössischen Romans geschrieben, mit Rückblenden auf Alicias Jahre als Teenager in den 1950er Jahren, in denen sie lernte, mit dem anderen Geschlecht und Intimität umzugehen; auf ihr Leben als Tageszeitungsreporterin in Oklahoma und Texas; auf ihre Monate in einem "Heim für unverheiratete Mütter"; auf die Scham und den Kummer, den leibliche Mütter in der Ära der geschlossenen Adoption empfanden; und auf Alicias Entwicklung zur Schriftstellerin und Anwältin für die Rechte von Adoptierten und andere Themen.