Bewertung:

Das Buch bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Jahre des Pelzhandels im nördlichen Wisconsin durch die Augen von George Nelson und bietet detaillierte Berichte über die Bräuche und Überlebensstrategien der Ojibwa. Einige Leser fanden jedoch inhaltliche Unstimmigkeiten und Probleme im Zusammenhang mit dem Buch selbst.
Vorteile:Reich an Details über den Pelzhandel, ausgezeichnete Quelle für den historischen Kontext, aufschlussreiche Beobachtungen der Bräuche der Ojibwa, gut redigierte Einleitung und Fußnoten.
Nachteile:⬤ Diskrepanz zwischen Einband und Inhalt
⬤ einige Leser hatten Probleme mit dem Schreibstil und den geografischen Verweisen
⬤ Probleme mit der Kontinuität in den Zeitschriften
⬤ mögliche Herstellungsfehler.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
My First Years in the Fur Trade: The Journals of 1802-1804
Fasziniert von den Abenteuergeschichten der Voyageure im wilden Nordwesten verließ der fünfzehnjährige George Nelson 1802 seine Familie im Süden Kanadas und machte sich auf den Weg ins Nordwestterritorium, um einen Fünfjahresvertrag für Sir Alexander Mackenzies XY Company, eine der größten Pelzhandelsgesellschaften der damaligen Zeit, zu schließen. Seine Entwicklung vom Heimwehjungen zum erfahrenen Pelzhändler in den nächsten zwei Jahren bildet das Herzstück dieses einzigartigen und faszinierenden Tagebuchs.
Nelson war als Angestellter eingestellt worden, aber aufgrund des Mangels an gebildeten und erfahrenen Männern wurde er innerhalb eines Jahres befördert, um einen Pelzhandelsposten allein zu leiten, mit, wie er es ausdrückte, „drei Männern und einem Dolmetscher unter mir“. Mit nur wenig Ausbildung wurde er im Alter von sechzehn Jahren mit Männern betraut, die doppelt so alt wie er waren und viel mehr Erfahrung in der Wildnis hatten.
Nelson, der täglich ein Tagebuch über den Posten führen musste, wurde schnell zu einem wichtigen Zeugen für alles, was um ihn herum geschah, und zeichnete eine lebendige, detaillierte Chronik auf, die uns heute einen Einblick in diese faszinierende Welt ermöglicht.
Die frühen Tagebücher dieses außergewöhnlichen Mannes, die von Historikern seit langem geschätzt werden, werden hier zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit veröffentlicht. Seine Tagebücher bieten sowohl einen unvergleichlichen Einblick in den Pelzhandel als auch die Geschichte eines Jungen, der an der Grenze erwachsen wurde.