Bewertung:

Das Buch „My Character Wouldn't Do That“ von Donna Soto-Morettini ist ein umfassender Leitfaden für Schauspieler und Regisseure, der ihnen hilft, sich auf Aufführungen vorzubereiten, indem er Einblicke in den Schauspielprozess gewährt. Es ermutigt dazu, die eigenen Methoden zu dekonstruieren, um die Leistung zu optimieren, und wird für seine solide Grundlage und inspirierenden Ansätze gelobt.
Vorteile:Es ist sowohl für Schauspieler als auch für Regisseure hilfreich, bietet neue Einblicke in den Schauspielprozess, inspiriert die Leser, ermutigt sie, die Zeit während der Vorbereitung optimal zu nutzen, und stützt sich auf solide Forschung.
Nachteile:In den Rezensionen nicht erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
My Character Wouldn't Do That: Acting, Cognitive Science and the Optimal Performance Brain
Ausgehend von der Idee, dass das Haupthindernis für eine großartige schauspielerische Leistung das Selbstbewusstsein des Darstellers ist, untersucht My Character Wouldn't do That die Art und Weise, wie einige unserer traditionellen und zeitgenössischen Ansätze zur Schauspielerei uns in einen „Denkraum“ versetzen, der Selbstbewusstsein fördern kann. Durch die Untersuchung von Erkenntnissen aus einer Reihe zeitgenössischer kognitiver Wissenschaften nähert sich das Buch der Schauspielerei und dem Schauspielertraining auf eine völlig neue Art und Weise.
Das Buch basiert auf den neuesten Forschungsergebnissen zur Gehirnaktivität und zum menschlichen Verhalten und deckt Bereiche ab, die auch in den Standardtexten zur Schauspielerei behandelt werden (Charakter, Emotionen, Gedächtnis, Vorstellungskraft, aktive Entscheidungen), doch wird jedes dieser Elemente durch die Brille der zeitgenössischen Forschung neu betrachtet.
Das Buch ist das erste, das genau untersucht, was die zeitgenössische Forschung uns sagt über:
- Persönlichkeit/Charakter und wie die Umwelt uns formt.
- wie das Gedächtnis funktioniert und wie Schauspieler bei der Vorbereitung auf eine Aufführung mit (statt gegen) ihr Gedächtnis arbeiten können.
- warum Schauspieler in den verschiedenen Phasen der Vorbereitung, der Proben und der Aufführung verschiedene Arten von Gehirnzuständen und Vorstellungskraft nutzen müssen.
- wie Schauspieler aktive Entscheidungen so gestalten können, dass die Quelle des Denkens und Handelns neu fokussiert wird.
- warum Schauspieler die Phasen der Vorbereitung und die Arten des Denkens/der Vorstellungskraft, die in jeder Phase funktionieren, unterscheiden sollten.