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My Friendship with Martin Buber
Martin Bubers Philosophie des Dialogs versuchte, die menschliche Erfahrung durch die Art und Weise auszudrücken, in der wir anderen begegnen und mit ihnen interagieren.
Seine „Ich-Du“-Theorie des Dialogs und seine „Ich-Du“-Theorie des Monologs sind Ausdruck eines Verständnisses des eigenen Platzes in der Welt in Bezug auf andere, Objekte und insbesondere Gott. Buber starb 1965 und hinterließ eine umfangreiche Bibliothek von Schriften und begeisterte Studenten und Wissenschaftler, die sich mit seinen Ideen auseinandersetzen wollten.
Einer der bekanntesten Gelehrten war Maurice Friedman. Friedman und Buber hatten sowohl eine berufliche als auch eine persönliche Beziehung, die auf Übersetzen, Interpretieren und intellektueller Neugier beruhte. Beginnend im Sommer 1950 und endend mit Bubers Tod, führt dieser Band den Leser durch Bubers drei Besuche in Amerika, den Tod seiner Frau, den Aufenthalt des Autors in Jerusalem und die Formulierung von Bubers kulminierender Philosophie des Zwischenmenschlichen.
Bei der Verfolgung dieser Chronologie stützt sich Friedman weitgehend auf seine persönliche Sammlung von Briefen, die er mit Buber ausgetauscht hat. Dieses intime und nachdenkliche Buch ist eine Erkundung einer tiefen intellektuellen Freundschaft zwischen zwei außergewöhnlichen Denkern.