Bewertung:

Die Memoiren reflektieren die vielfältigen Lebenserfahrungen der Autorin, einschließlich Familiendynamik, Beobachtungen über Rassismus und persönliche Herausforderungen. Es ermutigt die Leser, ihr eigenes Leben und ihre Vorurteile zu hinterfragen, und bietet gleichzeitig eine Mischung aus Unterhaltung und zum Nachdenken anregenden Einsichten.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und anregend und regt zur Selbstreflexion an. Es enthält eine Reihe von fesselnden Geschichten, von humorvollen Jugendexperimenten bis hin zu ernsthaften Überlegungen zu persönlichen und gesellschaftlichen Themen. Der Mut des Autors, schmerzliche Erfahrungen zu teilen, ist lobenswert, und sein philosophischer Hintergrund bereichert seine Perspektive.
Nachteile:Manche Leser werden einige Geschichten weniger fesselnd finden als andere, und der nachdenkliche Charakter des Buches mag diejenigen nicht ansprechen, die eine geradlinige Erzählung suchen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
My I's: Isms, Ignorance, Interrelationships, and Insights
Der Satz „Ein ungeprüftes Leben ist nicht lebenswert“ ist eine Binsenweisheit, die für Charlie Schmidtke zum Leitfaden für seine Reise der Selbstreflexion wurde. Sein Buch ist eine einzigartige Mischung aus Memoiren und philosophischen Lebensbetrachtungen, die sich mit den Themen Ethnie, Religion, Geschlecht, Generationen und Trauer befassen.
In einer Erkundung, die sich über Jahrzehnte erstreckt, erzählt er von Begegnungen mit Jim Crow, reist durch religiösen Wandel, wechselt von einem männlich dominierten Lebensstil zu einer ausgewogeneren Sichtweise der Geschlechterrollen, wandert durch Generationen, konfrontiert sich mit tiefgreifenden Tragödien, Todesfällen und Trauer und begegnet Menschen, die sein Leben auf gewöhnliche wie außergewöhnliche Weise gesegnet haben. Er befasst sich insbesondere mit den Ismen, mit denen er selbst konfrontiert wurde, sowie mit dem sozialen Kontext, der seine Erfahrungen durchdrungen hat. Diese sehr persönliche Erzählung spiegelt wider, wie sich seine Einstellung, seine Sprache und sein Verhalten verändert haben und wie er integrativer, toleranter und akzeptierender geworden ist. Seine Geschichten reichen von heiter bis ernst, von amüsant bis introspektiv.
Indem er über die „Ichs“ seines Lebens nachdenkt -ismen, Ignoranz, Zusammenhänge und Einsichten - regt der Autor die Leser dazu an, die äußerst wichtige menschliche Dynamik im Zusammenhang mit Vorurteilen, Bigotterie, Diskriminierung, Stereotypen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu untersuchen. Er lädt die Leser ein, über ihre eigenen Stereotypen und Verhaltensweisen nachzudenken und fordert sie auf, sich das übergreifende Thema des Buches zu eigen zu machen: Liebe und Respekt für sich selbst und andere.