Meine Jahre mit Gorbatschow und Schewardnadse: Die Memoiren eines sowjetischen Dolmetschers

Bewertung:   (4,9 von 5)

Meine Jahre mit Gorbatschow und Schewardnadse: Die Memoiren eines sowjetischen Dolmetschers (Pavel Palazchenko)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen detaillierten und interessanten Bericht über die Erfahrungen des Autors in den letzten Jahren der Sowjetunion, wobei der Schwerpunkt auf seinen Beziehungen und Interaktionen mit wichtigen politischen Persönlichkeiten und weniger auf der Übersetzungstätigkeit liegt. Während es wertvolle Einblicke in die sowjetische Außenpolitik und persönliche Erinnerungen bietet, könnte es einigen Lesern an übersetzungsbezogenen Inhalten und biografischen Details mangeln.

Vorteile:

Sehr interessante Einblicke in die letzten Jahre der UdSSR
gut geschrieben und leicht zu lesen
faszinierende Details der sowjetischen Außenpolitik
bietet eine einzigartige Insider-Perspektive
hebt die bedeutende Rolle des Autors bei historischen Ereignissen hervor.

Nachteile:

Nicht genug auf Übersetzung und Interpretation konzentriert
begrenzte biografische Informationen über den Autor
uneinheitliche Behandlung historischer Ereignisse
gelegentlich übermäßig loyale Darstellung von Gorbatschow
einige Leser könnten bestimmte Bereiche als zu wenig tiefgründig empfinden.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

My Years with Gorbachev and Shevardnadze: The Memoir of a Soviet Interpreter

Inhalt des Buches:

Als Hauptdolmetscher für Michail Gorbatschow und seinen Außenminister Eduard Schewardnadse in der kritischen Zeit von 1985 bis 1991 nahm Pawel Palazchenko an allen amerikanisch-sowjetischen Gipfelgesprächen teil, die zum Ende des Kalten Krieges führten. Diese persönlichen und politischen Memoiren werfen ein neues Licht auf die sowjetisch-amerikanischen Beziehungen und Persönlichkeiten dieser Zeit.

Palazchenko konzentriert sich auf das, was er mit eigenen Augen während wichtiger Verhandlungssitzungen mit führenden Politikern der Welt wie den Präsidenten Ronald Reagan und George Bush, den Außenministern George Shultz und James Baker sowie Premierministerin Margaret Thatcher gesehen hat. Er schildert seine Eindrücke und Meinungen über diese Staatsoberhäupter und ihre sowjetischen Amtskollegen und berichtet aus erster Hand über die Vorbereitungsphase, die wichtigen internationalen Ereignissen vorausgeht, einschließlich der Ausarbeitung von Positionen zu sensiblen Rüstungskontrollfragen. Palazchenko beschreibt die Ereignisse selbst, wie z.B. die Gipfeltreffen in Reykjavik, Malta und Moskau, und ergänzt frühere Berichte um viele faszinierende Details.

Palazchenko vertritt die Auffassung, dass das friedliche Ende des Kalten Krieges nicht durch irgendwelche Absprachen hinter den Kulissen möglich war, sondern durch das Vertrauen, das sich allmählich zwischen den führenden Politikern der Welt entwickelte. Er zeigt uns, wie dieses sich entwickelnde Vertrauen zu dem bemerkenswert friedlichen Übergang von der gefährlichen Konfrontation vor 1985 zu den neuen Beziehungen zwischen den Großmächten führte. Dieses Buch beleuchtet das sowjetische Denken über die sowjetisch-amerikanischen Beziehungen. US-Beziehungen, die Dritte Welt, Rüstungskontrolle, die deutsche Wiedervereinigung und den Golfkrieg. Es bietet auch einen Einblick in die Innenpolitik und die Politik während Gorbatschows letztem Jahr an der Macht und in die sowjetischen Entwicklungen bis zum Zusammenbruch der UdSSR.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780271035482
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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