Bewertung:

In dem Buch „Sister of Mine“ geht es um die komplexe Beziehung zwischen zwei Halbschwestern, Adelaide und Rachel, die in der Zeit vor dem Bürgerkrieg im Süden der Vereinigten Staaten spielt. Die Erzählung befasst sich mit Themen wie Sklaverei, Familiendynamik und moralische Komplexität, insbesondere im Kontext eines jüdischen Plantagenbesitzers. In den Rezensionen werden die fesselnde Geschichte und die Tiefe der Charaktere gelobt, aber auch einige Mängel in der Ausführung bemängelt, darunter Probleme mit den Dialogen, dem Tempo und historische Ungenauigkeiten. Insbesondere das Ende wird als zu simpel und unrealistisch kritisiert.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, bietet eine einzigartige Perspektive auf jüdische Plantagenbesitzer und stellt komplexe, sympathische Charaktere vor. Die Leserinnen und Leser fanden es fesselnd und emotional stark, da es tiefe Gedanken über den historischen Kontext der Sklaverei und die familiären Beziehungen innerhalb dieses Kontextes hervorrief. Viele schätzten die komplizierte Dynamik zwischen den Schwestern und die moralischen Zweideutigkeiten ihrer Situationen.
Nachteile:Kritiker wiesen auf erhebliche Mängel hin, darunter Ungereimtheiten in Dialogen und Handlungen der Figuren, Probleme mit dem Tempo und historische Ungenauigkeiten. Einige Leser waren der Meinung, dass das Ende zu süßlich und unrealistisch war, da sich die Figuren schnell versöhnten, ohne dass der Konflikt ausreichend gelöst wurde oder eine glaubwürdige Wandlung stattfand. Grammatik- und Ausdrucksprobleme, insbesondere bei den Gesprächen der Figuren, wurden ebenfalls als Beeinträchtigung des Gesamterlebnisses angemerkt.
(basierend auf 1099 Leserbewertungen)
Sister of Mine
Als zwei Unionssoldaten an einem warmen Maitag im Jahr 1864 auf eine Plantage im Norden Georgias stolpern, ist das Letzte, was sie erwarten, die wehende Unionsflagge zu sehen - oder von einer Gruppe befreiter Sklaven und ihrer jüdischen Herrin begrüßt zu werden. Sie ahnen nicht, dass dieser Ort eine ungewöhnliche Geschichte hat.
Zwölf Jahre zuvor erhielt Adelaide Mannheim - die Tochter von Mordecai, dem einzigen jüdischen Pflanzer in der Gegend - ihr eigenes Dienstmädchen, eine junge Sklavin namens Rachel. Die beiden freundeten sich an, und bald entdeckten sie ein Geheimnis: Mordecai war auch Rachels Vater.
Als sich das Land auf den Krieg zubewegte, kämpften Adelaide und Rachel mit ihrer neu entdeckten Schwesternschaft - von Liebe und Missgunst bis hin zu Verrat und schließlich Vergebung.
Nun, da sie den Unionssoldaten gegenüberstehen, während General Sherman immer näher rückt, wird ihre Verbindung auf eine harte Probe gestellt. Wird die Plantage verschont bleiben? Oder wird alles, wofür sie gelebt haben, verloren gehen?