Bewertung:

In den Nutzerbewertungen des Buches „Melmoth the Wanderer“ werden die komplexe Erzählung und die Gothic-Elemente hervorgehoben, wobei die Meinungen über Lesbarkeit und Formatierung variieren und eine Mischung aus Bewunderung und Frustration unter den Lesern zu erkennen ist.
Vorteile:Die Leser schätzten die Gothic-Atmosphäre und die Komplexität des Buches, und einige hielten es für einen Klassiker, den man aufmerksam lesen sollte. Das Lektorat von Sarah Perry wurde gelobt, weil es den Text zugänglicher machte. Das Buch wird als wichtiges Werk in der Gothic-Tradition anerkannt, und mehrere Leser fanden die Geschichte fesselnd und spannend.
Nachteile:Viele Rezensenten kritisierten die Formatierung der Ausgabe und wiesen auf Probleme wie die geringe Druckgröße, das verwirrende Layout und die schlechte Qualität der Übersetzung hin, die das Leseerlebnis beeinträchtigten. Einige fanden die Prosa ermüdend und langatmig, insbesondere in der Moncada-Geschichte, was zu einem Verlust des Interesses führte. Weitere Beschwerden betrafen die mangelnde Kontinuität der Erzählung und die allgemeine Unzufriedenheit mit der Aufmachung der Ausgabe.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Melmoth the Wanderer
Melmoth the Wanderer (1820) ist ein Roman von Charles Maturin. Melmoth the Wanderer wurde gegen Ende von Maturins Leben geschrieben und war der fünfte und erfolgreichste Roman des Autors.
Inspiriert von der Geschichte des wandernden Juden und der faustischen Legende, ist der Roman eine kraftvolle gotische Romanze, die in verschachtelte Geschichten unterteilt ist, von denen jede tiefer in das Geheimnis von Melmoths Leben eindringt. Melmoth, der Wanderer, wird oft wegen seiner Kritik am Großbritannien des 19. Jahrhunderts und der katholischen Kirche interpretiert und gilt als einer der größten Romane der Romantik.
John Melmoth, ein Student aus Dublin, beginnt auf der Grundlage einer Geschichte, die ihm bei der Beerdigung seines Onkels erzählt wurde, eine obsessive Suche nach der mysteriösen Vergangenheit seiner Familie.
Über den Mann, der „Melmoth der Reisende“ genannt wird, ist wenig bekannt. Ein Porträt aus dem Jahr 1646 lässt vermuten, dass er bereits seit über einem Jahrhundert tot ist.
Trotzdem entdeckt er ein Manuskript eines Fremden namens Stanton, der behauptet, Melmoth in den letzten Jahrzehnten mehrmals gesehen zu haben. John macht ihn ausfindig und findet ihn in einer psychiatrischen Anstalt, wo er untergebracht wurde, als seine Besessenheit von Melmoth als unzurechnungsfähig eingestuft wurde. Beunruhigt verbrennt John das Porträt und versucht, seine Fragen hinter sich zu lassen.
Bald darauf hat er selbst Visionen. Melmoth der Wanderer ist eine Geschichte voller Geheimnisse und Schrecken, die sich mit zeitlosen Themen wie Glaube, Fantasie und dem schmalen Grat zwischen Träumen und Leben auseinandersetzt. Mit einem wunderschön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Charles Maturins Melmoth the Wanderer ein Klassiker der irischen Literatur, der für moderne Leser neu interpretiert wurde.