Bewertung:

Das Buch „People of the Great Journey“ von O.R. Melling ist eine komplexe Geschichte, die Themen wie persönliche Heilung, Spiritualität und mystische Reisen vor dem Hintergrund eines Retreats in Schottland miteinander verbindet. Die Protagonistin, Olwen Mellory, konfrontiert sich mit ihren vergangenen Traumata, während sie sich neben anderen Figuren, die alle mit ihren eigenen emotionalen Narben zu kämpfen haben, mit New-Age-Praktiken beschäftigt. Die Leser sind geteilter Meinung: Einige finden die tiefe Bedeutung und Schönheit des Buches, während andere den Fokus auf die New-Age-Spiritualität kritisieren und Elemente davon unsympathisch oder zu introspektiv finden.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben mit lyrischer Prosa.
⬤ Sehr persönlich und kontemplativ, mit viel Resonanz auf Themen wie Heilung und Selbstentdeckung.
⬤ Fesselnde Charaktere und eine komplexe Erzählung, die den Leser bei der Stange hält.
⬤ Bietet Hoffnung und Einblicke in persönliche Traumata und Spiritualität.
⬤ Beeindruckende Kulisse, die die Geschichte bereichert.
⬤ Stark durchdrungen von New-Age-Themen, was einige Leser abschrecken könnte.
⬤ Einige empfanden das Tempo als langsam und die Selbstbeobachtung als übertrieben, was häufige Pausen erforderlich machte.
⬤ Elemente wie paranormale Aspekte oder mystische Praktiken mögen nicht bei allen Lesern Anklang finden.
⬤ Die Charaktere erscheinen manchen Lesern in ihren Rollen zu simpel oder zu offensichtlich, was von der Handlung ablenkt.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
People of the Great Journey
Olwen Mellory wird von ihrem Leben als Märchenerzählerin weggerufen, um an einem einwöchigen Retreat auf einer abgelegenen schottischen Insel teilzunehmen. Die "Große Reise" verspricht magische Weisheiten und visionäre Erfahrungen. Einer solchen Einladung kann sie nicht widerstehen.
Doch schon wenige Stunden nach ihrer Ankunft im imposanten Dunesfort House und der Begegnung mit ihren Gefährten im Kreis nimmt Olwens Abenteuer eine unerwartete Wendung. Schon bald werden ihre Erkundungen mystischer Praktiken am Tag mit nächtlichen Träumen und Phantasmen gepaart, die die Grenze zwischen dem Realen und dem Imaginären verwischen. Als der rätselhafte, aber vage unheimliche Kursleiter seine Autorität geltend macht, um einen Akt moderner Alchemie zu schaffen, beginnt Olwen sich zu fragen, wem sie vertrauen kann.
Nach einem schockierenden Vorfall im Zirkel flieht Olwen über die Moore zu den Callanish-Steinen, nur um sich in einem uralten Mondritus wiederzufinden. Wird diese letzte Berufung sie für immer von ihren persönlichen Dämonen befreien, oder wird es der Beginn eines neuen Albtraums sein?