Bewertung:

Das Buch „Tunnel People“ von Teun Voeten bietet eine eingehende und fesselnde Erforschung des Lebens von Obdachlosen, die in den 1990er Jahren in den Tunneln von New York City lebten. Der Autor, ein Anthropologe und Fotograf, lebte unter den Tunnelbewohnern und dokumentierte ihre Kämpfe, ihre Gemeinschaft und ihren Weg zu einer Wohnung. In den Rezensionen werden der aufschlussreiche und einfühlsame Ansatz des Buches sowie seine historische Bedeutung hervorgehoben. Allerdings gibt es auch Kritik am Preis des Buches und an den Kaufbedingungen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd
⬤ bietet eine einzigartige Perspektive aus erster Hand
⬤ bietet Einblicke in Obdachlosigkeit und städtisches Leben
⬤ fördert Empathie
⬤ gut recherchiert und historisch bedeutsam
⬤ hebt die Widerstandsfähigkeit der Tunnelgemeinschaft hervor
⬤ verbindet persönliche Geschichten mit breiteren sozialen Themen.
⬤ Einige Leser waren mit dem Kaufpreis unzufrieden
⬤ einige Rezensionen wiesen auf Probleme mit dem physischen Zustand des Buches bei der Ankunft hin
⬤ es wird erwähnt, dass das Buch zu kurz ist oder dass man sich mehr Details wünscht.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
Tunnel People
Am Ende des Jahrtausends streiften Tausende von Obdachlosen durch die Straßen Manhattans. Eine kleine Gruppe von ihnen tauchte unter. Für die Gesellschaft unsichtbar, gelang es ihnen, in den Tunnelsystemen der Stadt ein neues Leben zu beginnen.
Der renommierte Kriegsfotograf und Kulturanthropologe Teun Voeten verschaffte sich einen nie dagewesenen Zugang zu dieser Unterwelt. Fünf Monate lang, 1994 und 1995, lebte, schlief und arbeitete er in den Tunneln. Mit ihm treffen wir Vietnam-Veteranen, makrobiotische Hippies, Crack-Süchtige, kubanische Flüchtlinge, verurteilte Mörder, Computerprogrammierer, philosophische Einsiedler und kriminelle Ausreißer. Voeten beschreibt ihre tägliche Arbeit, ihre Probleme und Freuden mit Humor und Mitgefühl. Er hat auch das Ende des Tunnellebens miterlebt. Die Tunnelbewohner wurden 1996 vertrieben, aber Amtrak und Obdachlosenorganisationen boten ihnen alternative Unterkünfte an.
Einigen gelang es, oberirdisch neu anzufangen, während andere scheiterten. In dieser aktualisierten Fassung des Buches spürt Voeten die ursprünglichen Tunnelbewohner auf und beschreibt, was in den dreizehn Jahren seit ihrem Auszug aus den Tunneln geschehen ist.