Bewertung:

Das Buch „People on the Move“ bietet einen umfassenden und sorgfältig recherchierten Überblick über die erzwungenen Bevölkerungsbewegungen in Europa während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Während es ein vernachlässigtes Thema effektiv behandelt, sind einige Leser der Meinung, dass es an persönlichen Anekdoten mangelt und durch bessere Karten und eine breitere Abdeckung bestimmter Aspekte verbessert werden könnte.
Vorteile:Gut recherchierte und umfassende Darstellung eines vernachlässigten Themas. Bietet eine wissenschaftliche, detaillierte Perspektive, die als Grundlagentext für Studenten und Forscher dienen könnte. Angemessener Preis für ein akademisches Werk.
Nachteile:Der Schreibstil ist trocken und akademisch, was die Leserschaft möglicherweise einschränkt. Es fehlen persönliche Geschichten, die den allgemeinen Leser ansprechen. Zu den Kritikpunkten gehören der Bedarf an mehr Karten, eine bessere Darstellung der sowjetischen Migrationen und eine abwechslungsreichere Erzählung, um das Leseerlebnis zu verbessern.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
People on the Move - Forced Population Movements in Europe in the Second World War and its Aftermath
Europa hat eine lange Geschichte von staatlich gelenkten Bevölkerungsverschiebungen aus ethnischen Gründen.
Das nationalistische Argument der ethnischen Homogenität war ein entscheidender Faktor bei der Kartierung des Kontinents. Zu keinem Zeitpunkt war dies mehr der Fall als während und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Sowohl unter dem aggressiven Expansionismus des Dritten Reiches als auch nach der Niederlage Deutschlands wurden Millionen Menschen brutal aus ihrer Heimat vertrieben. People on the Move präsentiert eine Geschichte von oben und von unten und rekonstruiert die komplexe Landkarte der Zwangsumsiedlungen, die während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in ganz Europa stattfanden.