
Human Rights, Imperialism, and Corruption in Us Foreign Policy
Dieses Buch bietet eine neuartige Darstellung der Rolle des Menschenrechtsdiskurses in der US-Außenpolitik. Das Buch analysiert die jährlichen Länderberichte des US-Außenministeriums über die Menschenrechtspraxis als Mittel zur Monopolisierung und, was noch wichtiger ist, zur Legitimierung eines bestimmten Rahmens der Menschenrechtsagenda zur Förderung der US-Außenpolitik.
Die Abweichung der US-Agenda von etablierten internationalen Menschenrechtsstandards hat angesichts des überwiegenden globalen Einflusses der USA sehr ernste Auswirkungen. Darüber hinaus haben die Berichte in jüngster Zeit einen eigenen Abschnitt über Korruption als Menschenrechtsthema aufgenommen.
„Korruption“, ein von Anfang an umstrittener Begriff, wird im engeren Sinne als ein Problem des öffentlichen Sektors verstanden, das vor allem in den so genannten Entwicklungs- und Transformationsländern vorherrscht und diese unterwandert. Dieses Buch zeigt, wie diese jüngste Einbeziehung letztlich der globalen neoliberalen, imperialistischen Agenda der USA dient und zum hegemonialen Diskurs in internationalen Organisationen wird.