
Human Rights and the Borders of Suffering: The Promotion of Human Rights in International Politics
Dieses Buch plädiert für eine größere Offenheit in der Art und Weise, wie wir an die Menschenrechte und die Förderung der internationalen Rechte herangehen, und bringt so ein neues Verständnis in alte Debatten. Ausgehend von der Realität des Missbrauchs und nicht von der liberalen Architektur der Rechte werden die Menschenrechte als eine Sprache zur Erforschung der politischen Dimensionen des Leidens betrachtet. In diesem Kontext betrachtet, bringen die vorherrschenden westlichen Modelle von Rechten eine beträchtliche, aber auch problematische und nicht immer emanzipatorische Palette von Praktiken hervor. Diese Modelle sind weit davon entfernt, die Fragen nach dem Wesen der politischen Gemeinschaft zu beantworten, die durch die systemische Verursachung von Leid aufgeworfen werden. Die Förderung von Rechten ist also keine einfache Botschaft von "uns" an "sie", sondern ein langwieriges und schwieriges Gespräch über die Beziehung zwischen politischen Organisationen und Leid.
Es werden drei Fallstudien untersucht - das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, die gewalttätige moderne Geschichte Osttimors und die Situation der australischen Ureinwohner. Ziel dieser Diskussionen ist es nicht, eine neue Theorie der Rechte zu entwickeln, sondern auf eine Rechtspraxis hinzuarbeiten, die besser auf das Spektrum der von uns zugefügten und erduldeten Verletzungen eingeht.
Das Buch ist ein wertvoller und innovativer Beitrag zur Rechtsdebatte für Studierende der internationalen Politik, der politischen Theorie und der Konfliktlösung sowie für diejenigen, die sich für die Menschenrechte einsetzen.