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Human Rights In Camera
Von den in den amerikanischen und französischen Unabhängigkeitserklärungen verkündeten Grundrechten bis hin zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und Hannah Arendts wütender Kritik ist die Definition des Menschseins heftig diskutiert worden. Aber die Geschichte der Menschenrechte - und ihrer Missbräuche - ist auch eine reich bebilderte Geschichte.
Human Rights In Camera verfolgt einen innovativen Ansatz, indem es die visuellen Bilder, die den Kampf um die Menschenrechte begleitet haben, und die leidenschaftlichen Reaktionen der Menschen darauf untersucht. Sharon Sliwinski betrachtet eine Reihe historischer Ereignisse, darunter das Erdbeben von Lissabon im Jahr 1755 und den Holocaust, um zu veranschaulichen, dass die Vorstellung von universellen Menschenrechten durch ästhetische Erfahrungen entstanden ist.
Sie argumentiert, dass die Verbreitung von Bildern weit entfernter Ereignisse eine virtuelle Gemeinschaft zwischen den Zuschauern bildet und ein Gefühl der gemeinsamen Menschlichkeit erzeugt. Das Buch Human Rights In Camera reiht sich ein in eine wachsende Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten über die kulturellen Kräfte, die bei der Konstruktion von Menschenrechten am Werk sind, und ist eine neue Sichtweise auf dieses starke politische Ideal.