
Human Rights Museums: Critical Tensions Between Memory and Justice
Menschenrechtsmuseen präsentiert Fallstudien, die nachzeichnen, wie der Ruf nach historischer und sozialer Gerechtigkeit und die damit einhergehende Entstehung eines Rechtsregimes zur Entstehung eines neuen museologischen Genres geführt haben: dem Menschenrechtsmuseum.
Das Buch präsentiert innovative Feldforschungen, die in neuen und aufstrebenden Menschenrechtsmuseen in Asien und Lateinamerika durchgeführt wurden, und verfolgt einen umfassenden museologischen Ansatz. Dabei werden sowohl nationale und kommunale Museen als auch öffentliche und private museologische Initiativen in den Blick genommen. Anhand eingehender Fallstudien über Museen in Taiwan, Japan, Paraguay und Kolumbien - die alle in ihrem politischen und kulturellen Kontext diskutiert werden - untersucht das Buch den Paradigmenwechsel, der sich im Museumsbereich im Zuge der größeren globalen Veränderungen vollzogen hat, die die zeitgenössische Geopolitik in den letzten 50 Jahren geprägt haben. Die Vielfalt der geografischen und politischen Kontexte und die Aufmerksamkeit für weniger bekannte Institutionen innerhalb des Kanons der englischsprachigen Museumsstudienliteratur bieten dem Leser eine wertvolle Gelegenheit, mehr über innovative museologische Modelle in nicht-englischsprachigen und nicht-westlichen Kontexten zu erfahren.
Human Rights Museums wird Akademikern, Wissenschaftlern und Studenten der Museumswissenschaft und verwandter Disziplinen sowie Museumsfachleuten, die mehr über die vielfältigen und sich wandelnden Rollen von Museen in der heutigen Gesellschaft erfahren möchten, gefallen.