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Mesoamerican Healers
Die Heilpraktiken in Mesoamerika umfassen ein breites Spektrum, das von der traditionellen Volksmedizin, deren Wurzeln bis in die prähispanische Zeit zurückreichen, bis zur westlich orientierten Biomedizin reicht. Diese manchmal kooperierenden, manchmal konkurrierenden Praktiken haben die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit gleichermaßen auf sich gezogen, da das Interesse an alternativer Medizin und ganzheitlicher Heilung weiter zunimmt.
Als Reaktion auf dieses Interesse bieten die Aufsätze in diesem Buch einen umfassenden, aktuellen Überblick über mesoamerikanische Heiler und medizinische Praktiken in Mexiko und Guatemala. Die ersten beiden Aufsätze beschreiben die Arbeit der prähispanischen und kolonialen Heiler und zeigen, wie sich ihre Rolle im Laufe der Zeit veränderte.
Die übrigen Aufsätze befassen sich mit zeitgenössischen Heilern, darunter Bonesetters, Heilpraktiker, Hebammen, Krankenschwestern, Ärzte, Sozialarbeiter und Spiritualisten. Anhand verschiedener theoretischer Ansätze untersuchen die Autoren Themen wie die Überschneidung von Geschlecht und Heilung, die Rekrutierung von Heilern und ihre Ausbildung, die Entlohnung und Arbeitsbelastung von Heilern, die Art der behandelten Krankheiten und die empfohlenen Behandlungen, die bei Diagnose und Behandlung verwendeten konzeptionellen Modelle sowie die Beziehungen zwischen Heilern untereinander und zwischen indigenen Heilern und medizinischen und politischen Autoritäten.