Bewertung:

Das Buch, das zur Reihe _Interventions_ von Eerdmans gehört, erforscht komplexe metaphysische Themen durch eine Kritik des modernen Individualismus und einen Fokus auf Relationalität und Hierarchie in Philosophie, Theologie und Politik. Der Autor betont den Übergang von der Individualität zur Relationalität und präsentiert eine tiefgreifende Analyse von Substanz, Essenz und Existenz aus historischer und philosophischer Sicht.
Vorteile:⬤ Bietet eine tiefgreifende und erfrischende Kritik der modernen Metaphysik und des Individualismus.
⬤ Gut strukturiert mit klaren Abschnitten, die es dem Leser ermöglichen, komplexen Themen leicht zu folgen.
⬤ Beschäftigt sich mit bedeutenden philosophischen Persönlichkeiten und Konzepten und bietet einen reichen historischen Kontext.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Beziehung zwischen Wesen, Existenz und hierarchischen Strukturen in Philosophie und Theologie.
⬤ Kann für Leser, die mit metaphysischen und philosophischen Diskursen nicht vertraut sind, zu komplex oder dicht sein.
⬤ Der Schwerpunkt auf abstrakten Konzepten könnte für diejenigen, die nach praktischen Anwendungen suchen, nicht attraktiv sein.
⬤ Einige Abschnitte erfordern möglicherweise Vorkenntnisse der historischen philosophischen Debatten, was den Zugang einschränken kann.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Metaphysics: The Creation of Hierarchy
„Dieses Buch setzt nicht weniger als neue Maßstäbe in der Verbindung von philosophischer und politischer Theologie.
Pabsts Argumentation über Rationalität hat das Potenzial, die Debatten in Philosophie, Politik und Religion zu verändern.“ (aus dem Vorwort) Diese umfassende und detaillierte Studie der Individuation offenbart die theologische Natur der Metaphysik.
Adrian Pabst argumentiert, dass antike und moderne Konzeptionen des „Seins“ - oder der individuellen Substanz - die ontologischen Beziehungen, die die Wesen miteinander und mit Gott, ihrer Quelle, verbinden, nicht berücksichtigen. Auf der Grundlage einer genealogischen Darstellung rivalisierender Schöpfungs- und Individuationstheorien von Platon bis zur „Postmoderne“ schlägt Pabst vor, dass die christlich-neuplatonische Verschmelzung der biblischen Offenbarung mit der griechisch-römischen Philosophie alle anderen Ontologien und Konzeptionen von Individualität erfüllt und übertrifft.