Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Erforschung der vorübergehenden Mondphänomene und der Mondeinschläge und liefert historische Zusammenhänge, Beobachtungstechniken und Einblicke in die Entstehung von Einschlagskratern. Das Buch ist für engagierte Amateure und Fachleute geeignet, die an aktiven Beobachtungen interessiert sind.
Vorteile:Ausführliche Informationen über Mondphänomene, gut geeignet für Anfänger und fortgeschrittene Astronomen, vermeidet Fachjargon, enthält praktische Anleitungen für die Beobachtung, gut illustriert mit Bildern und Diagrammen, ansprechender Schreibstil und von vielen Nutzern sehr empfohlen.
Nachteile:Kein typischer Beobachtungsführer; richtet sich eher an ein Nischenpublikum als an allgemeine Mondbeobachter, enthält ein paar kleinere Fehler bei den Bildreferenzen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Lunar Meteoroid Impacts and How to Observe Them
Der Ursprung der modernen Suche nach beobachtbaren meteoritischen Phänomenen auf dem Mond ist der Artikel von Lincoln La Paz in der Zeitschrift Popular Astronomy aus dem Jahr 1938. Darin vertrat er die Ansicht, dass das Fehlen beobachteter Einschläge von Meteoriten auf dem Mond so interpretiert werden könnte, dass diese Körper als leuchtende Meteore in einer extrem seltenen Mondatmosphäre zerstört werden.
In dem Papier wurde die Möglichkeit einer systematischen Suche nach solchen möglichen Mondmeteoriten vorgeschlagen. Mit diesen Konzepten im Hinterkopf war ich überrascht, als ich am 10. Juli 1941 einen sich vorübergehend bewegenden hellen Fleck auf dem Mond bemerkte.
Er schien sich sehr ähnlich wie ein Mondmeteor zu verhalten - mit der Ausnahme, dass die schlecht geschätzte Dauer zu einer stark hyperbolischen heliozentrischen Geschwindigkeit führen würde. Damit war die Idee geboren, systematisch sowohl nach möglichen Mondmeteoren als auch nach meteoritischen Einschlägen zu suchen.
Man war sich darüber im Klaren, dass es viel Zeit in Anspruch nehmen würde, um positive Ergebnisse zu erzielen. Die systematische Suche wurde von anderen und mir hauptsächlich in den Jahren 1945-1965 durchgeführt und wurde zu einem regelmäßigen Programm der neu gegründeten Association of Lunar and Planetary Observers (ALPO).