Bewertung:

Die Rezensionen zu „Mickey Mantle Is Going To Heaven“ von Fritz Peterson zeigen ein gemischtes Bild. Besonders hervorgehoben werden die persönlichen Geschichten und Baseball-Erkenntnisse des Autors, während seine kontroversen religiösen Ansichten und die Qualität des Buches kritisiert werden. Es spricht vor allem Baseball-Fans an, die mit den Yankees vertraut sind, insbesondere diejenigen, die in den späten 60er und frühen 70er Jahren aufgewachsen sind. Viele Rezensenten äußern jedoch ihre Enttäuschung über den Schreibstil, das fehlende Lektorat und die plumpen Bekehrungsversuche.
Vorteile:⬤ Interessante Charakterstudien berühmter Baseballspieler, insbesondere aus der Sicht des Autors.
⬤ Spannende Anekdoten und persönliche Geschichten über die Geschichte der Yankees und Erfahrungen mit dem Baseball.
⬤ Das Buch bietet einen nostalgischen Blick auf eine besondere Ära des Yankee-Baseballs, die oft übersehen wird.
⬤ Einige Leser finden den Humor und den Erzählstil ansprechend.
⬤ Schlecht geschrieben und redigiert, mit häufigen grammatikalischen Fehlern.
⬤ Starke religiöse Untertöne und verurteilende Ansichten darüber, wer den Himmel verdient, führen zu Unzufriedenheit unter den Lesern.
⬤ Sich wiederholende Anekdoten, die manche als unoriginell oder zu vertraut empfanden.
⬤ Die evangelikale Haltung des Autors beleidigt einige, da sie den Eindruck haben, dass sie den Inhalt des Baseballs überschattet.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Mickey Mantle Is Going to Heaven
(FRITZ PETERSON WAR EIN NEW YORK YANKEE, DER NIE AUFHÖRTE, NACH GOTT ZU SUCHEN.)
In den 1960er Jahren träumte in New York City jeder kleine Junge davon, für die Yankees zu spielen. Der Unterschied war, dass Fritz Peterson mit einem Pitcher-Arm geboren wurde, der ihn zur "Show" bringen würde. In seinem ersten Jahr, 1966, hatte Peterson die Gelegenheit, mit Mickey Mantle und Roger Maris zu spielen. Danach machte er sich einen Namen - sowohl auf dem Spielfeld als auch außerhalb.
Wie so viele seiner Kollegen war auch Peterson ein Witzbold, und im Laufe seiner Geschichte erhalten wir einen Einblick in die Macken und Marotten seiner Zeit mit Baseballgrößen wie Whitey Ford, Thurman Munson, Jim Bouton, Bobby Murcer, Joe Pepitone und Mel Stottlemyre. 1973 war Peterson in das verwickelt, was die Sports Illustrated als den öffentlichkeitswirksamsten Handel in der Geschichte des Sports bezeichnete, als er und ein Teamkollege ihre Ehefrauen tauschten. Der Sturm an negativer Publicity und Missbilligung schadete seiner Karriere. Doch ob in seinen sehr öffentlichen Jahren als Baseballspieler oder in seinem späteren, privaten Kampf mit Prostatakrebs, Fritz Peterson suchte weiterhin nach "Erlösung" und erkannte schließlich die Wahrheit von Gottes Gnade.