Bewertung:

Die Memoiren „Mikey und ich“ von Teresa Sullivan erzählen eine ergreifende und zu Herzen gehende Geschichte über das Aufwachsen mit ihrer schwerstbehinderten und blinden Schwester Mikey. In dem Buch geht es um Liebe, familiäre Kämpfe, die Herausforderungen von geistiger Gesundheit und Behinderung und die Auswirkungen, die diese Erfahrungen sowohl auf Teresa als auch auf ihre Familie hatten. Während die Autorin eine bewegende Erzählung vorlegt, die bei vielen Lesern Anklang findet, bemerken einige, dass Teresas Probleme mit Drogen und Alkohol während ihrer Erziehung im Vordergrund stehen.
Vorteile:Die Memoiren sind tief bewegend, wunderschön geschrieben und bieten eine ehrliche und einfühlsame Schilderung des Lebens der Autorin mit ihrer Schwester. Die Leser loben die Stimme der Autorin, das zarte Band zwischen den Schwestern und die Einblicke in die Herausforderungen, denen Familien mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen gegenüberstehen. Das Buch bietet eine nachdenkliche Perspektive auf die Vergangenheit und die Entwicklung der medizinischen Unterstützung für Behinderungen. Viele fanden das Buch anregend und emotional berührend.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass sich Teile der Erzählung zu sehr auf die Erfahrungen der Autorin mit Sex, Drogen und Alkohol konzentrierten, anstatt auf die Beziehung zu ihrer Schwester. Es wurde auch erwähnt, dass die Geschichte aufgrund der Schilderung der Heimunterbringung und der gesellschaftlichen Haltung gegenüber Menschen mit Behinderungen in den vergangenen Jahrzehnten herzzerreißend und schwierig sei.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Mikey and Me: Life with My Exceptional Sister
Eine schonungslose und einfühlsame Erkundung der Beziehung zwischen zwei Schwestern, von denen die eine an einer Autismus-Spektrum-Störung leidet und blind ist, unfähig, ihre eigene Geschichte zu erzählen, während die andere das Herz und das Verständnis hat, sie auf wunderbare Weise für sie auszudrücken.
Mikey und ich zeigt, welche Auswirkungen Kinder mit besonderen Bedürfnissen auf Familien haben, wenn selbst junge Geschwister zu ehrenamtlichen Erwachsenen und Betreuern werden und mit den gleichen Gefühlen zu kämpfen haben wie ihre Eltern: Liebe, Schuld, Verzweiflung und unerwartete Inspiration.