Bewertung:

Roger Taylors Buch über seine Segelabenteuer auf seinem kleinen Boot, der Mingming, wird weithin für seinen schönen Schreibstil, seine inspirierenden Geschichten und seine philosophischen Einsichten gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen Taylors Mut und die ausführliche Schilderung der Herausforderungen und Triumphe beim Solosegeln im Atlantik. Einige Kritiker bemängeln jedoch die starke Konzentration auf die Philosophie und den Wunsch nach mehr praktischen Details zum Segeln.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben
⬤ inspirierende und fesselnde Erzählung
⬤ philosophische Einblicke
⬤ zeigt immensen Mut und Hingabe
⬤ unterhaltsam für Segelenthusiasten
⬤ toller Charakter und Humor des Autors.
⬤ Zu viel Fokus auf Philosophie
⬤ einige Leser wünschen sich mehr praktische Details über das Segeln
⬤ das Material fühlt sich stellenweise gestreckt an
⬤ weicht gelegentlich zu weniger relevanten Themen ab.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Mingming & the Tonic of Wildness
In seinem dritten Buch wagt sich der Einhandsegler Roger Taylor mit seiner winzigen, auf einer Dschunke getakelten Yacht Mingming in noch entlegenere Gefilde vor.
Die erste Reise, über den Nordatlantik nach Baffin Island, wird abgebrochen, als Taylor in einem Sturm in der Davisstraße verletzt wird. Da er nicht gewillt ist, mit einer gebrochenen Rippe weiter ins Eis zu segeln, kehrt er um und überquert den Atlantik erneut nach Plymouth, wobei er eine Non-Stop-Reise von über 4000 Meilen zurücklegt.
Die zweite Reise führt den Leser nach Jan Mayen, Spitzbergen und weiter nach 80 Nord, so nahe wie es möglich ist, zum Nordpol zu segeln. Während dieser beiden Reisen verbringt Taylor weit über vier Monate auf See und beobachtet und reflektiert das Meer selbst, seine Tierwelt, seine Anziehungskraft und die schwierige Beziehung des Menschen zu ihm.