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Minimal Art: The Critical Perspective
In diesem wichtigen Werk beschreibt Frances Colpitt die Chronik der Minimal Art-Bewegung der 1960er Jahre. Unter Beibehaltung des ursprünglichen Geistes dieser Zeit - Begeisterung für Innovation und leidenschaftliches Engagement für intellektuelle Forschung - liefert Colpitt eine ausgezeichnete dokumentarische Geschichte, die sowohl gründlich als auch unparteiisch ist.
Mit Hilfe eines metakritischen Ansatzes, der kritische Schriften der Künstler selbst, Interviews von ihr selbst und den anderen Künstlern sowie eine großzügige Auswahl an Abbildungen umfasst, legt Colpitt die Themen und Argumente dar und identifiziert Schlüsselkonzepte, die für das Verständnis der Minimal Art entscheidend sind. Dazu gehören die häufige Verwendung von industriellen Materialien und Techniken, nicht-relationale Kompositionsprinzipien und theoretische Fragen zu Maßstab, Präsenz und Theatralität.
Darüber hinaus werden Fragen der Abstraktion, der Illusion und des Reduktionismus erörtert, wie sie sich in den Schriften und künstlerischen Produktionen von so führenden Innovatoren wie Frank Stella, Donald Judd und Robert Morris und anderen zeigen. Ein Anhang listet wichtige Ausstellungen und Rezensionen auf.