Bewertung:

Das Buch erforscht das Leben und den Tod von Yukio Mishima, einem bekannten japanischen Autor, durch die Brille der Kriegskultur und persönlicher Reiseerfahrungen. Es bietet zwar faszinierende Einblicke in die japanische Geschichte und Mishimas Vermächtnis, leidet aber auch unter Tangenten und einem selbstgefälligen Erzählstil, der vom eigentlichen Thema ablenkt.
Vorteile:Das Buch bietet eine interessante Erkundung der japanischen Geschichte und Kampfkultur, insbesondere im Hinblick auf Mishimas Leben und Selbstmord. Es ist gut geschrieben und bietet aufschlussreiche Perspektiven für Leser, die sich für diese Themen interessieren.
Nachteile:Der Autor schweift oft in persönliche Anekdoten ab, die für die Hauptgeschichte irrelevant zu sein scheinen, so dass das Buch bruchstückhaft und gelegentlich selbstverliebt wirkt. Einige Rezensenten empfanden den Schreibstil als unzureichend und hatten den Eindruck, dass die Autorin zu den Lesern herunterredet.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Mishima's Sword: Travels in Search of a Samurai Legend
Am 25. November 1970 beging der weltberühmte japanische Schriftsteller Yukio Mishima Seppuku mit seinem eigenen antiken Schwert.
Mishimas spektakulärer Selbstmord wurde schon als vieles bezeichnet: eine Sehnsucht nach Heldentum, ein schönes, perverses Drama, ein politischer Protest gegen Japans entmannte Nachkriegsverfassung, das Epitaph eines verrückten Genies. Mishimas Schwert ist teils Reisebericht, teils Biografie, teils philosophische Abhandlung.
Es ist die Geschichte von Christopher Ross' Reise auf der Suche nach einem Schwert und vielleicht einem Verständnis für Mishimas Land. Die kalte Spur, der der Autor folgt, inspiriert zu einer Geschichte von höchst einnehmender - und gelegentlich bizarrer - Art, mit Einblicken in das wahre Japan, das Touristen nicht zu Gesicht bekommen, mit Abschweifungen unter anderem über Bushido und Socken, Meuterer und Noh-Geister, Nasenbluten und Metallurgie - und sogar darüber, wie man sich für einen Selbstmord anzieht.