Bewertung:

Die Memoiren bieten einen aufschlussreichen Bericht über die Erfahrungen eines britischen Artillerieoffiziers an der italienischen Front während des Ersten Weltkriegs. Sie sind zwar gut geschrieben und bieten eine einzigartige Perspektive auf einen weniger bekannten Aspekt des Krieges, aber es fehlen die versprochenen Illustrationen und Karten, die dem Leser helfen würden, den historischen Kontext besser zu verstehen.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene Erzählung
⬤ bietet einen einzigartigen und fesselnden Bericht über den britischen Dienst in Italien
⬤ vermittelt einen guten Eindruck von den Erfahrungen des Autors
⬤ interessante Beobachtungen über die Italiener und ihre Beziehungen zu den britischen Streitkräften
⬤ geeignet für Geschichtsinteressierte.
⬤ Es fehlen die versprochenen Illustrationen und Karten
⬤ kann manchmal als leidenschaftslos und zu objektiv empfunden werden
⬤ konzentriert sich hauptsächlich auf die Perspektive des Autors und nicht auf einen breiteren historischen Überblick.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
With British Guns in Italy
Die Hilfe Großbritanniens für seinen italienischen Verbündeten ist ein weitgehend vergessener Nebenschauplatz im Drama des Großen Krieges.
Dieses Buch ist daher der seltene Bericht eines britischen Artillerieoffiziers über seinen Dienst an der italienischen Front. Leutnant Hugh Dalton - später ein prominenter Labour-Politiker und Schatzkanzler - betitelt sein Buch im Untertitel mit „A tribute to Italian achievement“ (Eine Hommage an die italienische Leistung) - und die Zuneigung des Autors zu seinen italienischen Mitstreitern schimmert auf diesen Seiten durch.
Daltons Einheit war eine von zehn britischen Batterien, die zu einem kritischen Zeitpunkt im Frühjahr 1917 nach Italien geschickt wurden. Danach waren die britischen Geschütze in den Alpen bei vielen kritischen Kämpfen im Einsatz, darunter die Schlachten am Isonzo und am Piave sowie die katastrophale Niederlage und der Rückzug von Caporetto. Dalton blieb bis zur Wende des Krieges im Jahr 1918 und wurde Zeuge der Niederlage der Österreicher bei Vitorio Veneto und des endgültigen Sieges.
Sein Buch ist mit 12 Fotografien und drei Karten illustriert und enthält viele Gedanken des Autors zu Themen wie nationale Besonderheiten. Eine Besonderheit des Buches besteht darin, dass der Autor die wirklichen Namen der Personen, die auf seinen Seiten erscheinen, mit Ausnahme der Namen von Generälen und Kabinettsministern „verschleiert“ hat.