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From Liberal to Labour with Women's Suffrage - The Story of Catherine Marshall
1913 war Marshall als Lobbyistin in einer einzigartigen Position, da sie über Insider-Informationen verfügte und in jeder Partei auf offene Ohren stieß. Durch sie rückte die dynamisch reorganisierte NUWSS das Thema Frauenwahlrecht in den Vordergrund des öffentlichen Bewusstseins.
Sie drängte die Labour-Partei zu einer eindeutigen Haltung zum Frauenwahlrecht und schärfte das Bewusstsein der Arbeiterklasse, indem sie eine lange schlummernde Forderung nach dem vollen Wahlrecht für Erwachsene wieder aufleben ließ. Hätte die für 1915 angesetzte Parlamentswahl stattgefunden, wäre die finanzielle und organisatorische Unterstützung der NUWSS für die Labour Party möglicherweise groß genug gewesen, um das Endergebnis zu beeinflussen. Diese beeindruckenden Erfolge waren vergessen, als Catherine Marshall 1961 starb.
Selbst neuere Forschungen über diese Zeit haben es versäumt, die volle Bedeutung des Frauenwahlrechts aufzuzeigen, ganz zu schweigen von Marshalls Rolle in dieser Bewegung. Jo Vellacotts aufschlussreiche Schilderung von Marshalls politischem Wirken enthält auch lebendige Beschreibungen einer liberalen viktorianischen Kindheit, eines seltsam ziellosen jungen Erwachsenenalters und der berauschenden Erfahrungen von Frauen, die durch das Erwachen des politischen Bewusstseins einen Lebensstil schmiedeten, der ihren neuen Bestrebungen entsprach.