Bewertung:

Das Buch „Raised on Radio“ von Gerald Nachman bietet eine nostalgische Erkundung des Goldenen Zeitalters des Radios, gefüllt mit persönlichen Anekdoten, historischem Kontext und einer Untersuchung beliebter Sendungen und Persönlichkeiten der Ära. Die Leser schätzen den fesselnden Schreibstil und die gründliche Darstellung der Radiogeschichte, während einige kritisieren, dass es in bestimmten Bereichen an erzählerischer Kontinuität und Details mangelt.
Vorteile:⬤ Fesselnder und unterhaltsamer Schreibstil, der Nostalgie und Information in Einklang bringt.
⬤ Bietet einen umfassenden Überblick über das Goldene Zeitalter des Radios und behandelt verschiedene Sendungen und Persönlichkeiten.
⬤ Aus persönlicher Erfahrung geschrieben, was ihm Authentizität verleiht.
⬤ Informativ und voll von Insiderwissen.
⬤ Nostalgisch für diejenigen, die während der Radioära aufgewachsen sind, weckt es schöne Erinnerungen.
⬤ Es fehlt an erzählerischer Kontinuität, so dass es episodenhaft und unzusammenhängend ist.
⬤ Einige Leser bemerkten, dass wichtige Sendungen oder Details ausgelassen wurden, wie z. B. „Yours Truly, Johnny Dollar“.
⬤ Kann übermäßig rechthaberisch sein, was nicht alle Leser ansprechen dürfte.
⬤ Einige Abschnitte werden als schwerfällig und zu detailliert empfunden, was die Lesbarkeit beeinträchtigt.
(basierend auf 34 Leserbewertungen)
Raised on Radio
In den späten 1920er Jahren wurde das Radio fast über Nacht zu Amerikas dominierendem Unterhaltungsmedium, so wie es das Fernsehen fünfundzwanzig Jahre später werden sollte.
Gerald Nachman, selbst ein Produkt der Radiojahre, führt uns zurück in die Blütezeit des Radios und erweckt die großen Interpreten und Sendungen zum Leben, aber auch die nicht so großen und gar nicht so großen. Nachman analysiert die vielen Genres, die das Radio genutzt oder erfunden hat, von der Seifenoper über die Sitcom bis hin zur Quizshow, und nimmt dabei wichtige Interpreten wie Jack Benny, Bob Hope und Fred Allen genau unter die Lupe.
Raised on Radio ist eine großzügige, lehrreiche und sündhaft lesenswerte Hommage an ein außergewöhnliches amerikanisches Phänomen.