Bewertung:

Die Rezensionen zu „Playing with Dynamite“ heben die fesselnde Mischung aus persönlicher Erzählung und professionellem Einblick in die forensische Psychotherapie hervor. Während viele Leserinnen und Leser das Buch als inspirierend und zugänglich empfanden und wertvolle Einblicke in die Komplexität von Gewalt und Perversion bei Frauen erhielten, waren einige wenige der Meinung, dass es bisweilen anspruchsvoll und dicht sein könnte.
Vorteile:⬤ Fesselnd geschrieben
⬤ inspirierende Erzählung
⬤ auch für Nicht-Experten zugänglich
⬤ umfassende Grundlagen des psychoanalytischen Denkens
⬤ faszinierende Erforschung weiblicher Straftäter
⬤ zum Nachdenken anregend
⬤ enthält faszinierende Interviews und klinische Erkenntnisse.
⬤ Keine leichte Lektüre
⬤ einige Teile können dicht sein und erfordern Zeit, um sie zu verdauen
⬤ Einsichten können unter umständlichen Details begraben sein
⬤ möglicherweise nicht für Gelegenheitsleser geeignet.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Playing with Dynamite - A Personal Approach to the Psychoanalytic Understanding of Perversions, Violence, and Criminality
Estela Welldon versammelt eine großzügige Auswahl aus ihren zahlreichen literarischen Perlen, in denen sie ihre bahnbrechenden - und manchmal explosiven - Studien über weibliche Sexualität und Perversionen, perverse Übertragung, bösartige Bindung, perverse Mutterschaft und die Auswirkungen auf Kinder beim Anblick häuslicher Gewalt illustriert.
Hinzu kommen anschauliche Beschreibungen der gruppenanalytischen Psychotherapie mit forensischen Patienten und, was einzigartig ist, der gemeinsamen Gruppenbehandlung von Inzestüberlebenden und -tätern. Sie skizziert auch die Entwicklung der forensischen Psychotherapie als neues Feld klinischer und akademischer Bemühungen und ihre Beteiligung daran.
In einer Reihe von Interviews mit Brett Kahr beschreibt sie ihren beruflichen Werdegang, angefangen von der Ausbildung bei Horacio Etchegoyen in ihrer argentinischen Heimat, gefolgt von einer augenöffnenden Zeit an der Menninger-Klinik, dann schließlich nach London und einer herausragenden Karriere an der Portman-Klinik.