Bewertung:

Matthew H. Springs „With Zeal and Bayonets Only“ (Nur mit Eifer und Bajonetten) stellt traditionelle Ansichten über die britische Armee während der Amerikanischen Revolution in Frage und bietet eine detaillierte Analyse ihrer Taktiken, Anpassungen und operativen Herausforderungen. Das Buch wird für seine umfangreiche Verwendung von Primärquellen, seine fesselnde Prosa und seine gründliche Erörterung von Militärtaktik und Logistik gelobt. Einige Leser fanden es jedoch aufgrund seiner Komplexität und Detailgenauigkeit schwierig zu lesen.
Vorteile:⬤ Umfassende und detaillierte Untersuchung der britischen Militärtaktik und ihrer Anpassung an die amerikanische Landschaft.
⬤ Umfassende Verwendung von Primärquellen, einschließlich Tagebüchern und Briefen.
⬤ Fesselnder und zugänglicher Schreibstil, der sowohl Historiker als auch Neulinge anspricht.
⬤ Entlarvt erfolgreich gängige Mythen über britische Taktiken im Revolutionskrieg.
⬤ Bietet Einblicke in die logistischen Herausforderungen und die Komplexität der Kriegsführung im kolonialen Kontext.
⬤ Einige Leser fanden die Detailfülle überwältigend und den Text manchmal schwer zu verstehen.
⬤ Bestimmte Aspekte, wie die Rolle der Kavallerie, werden nicht ausreichend beleuchtet.
⬤ In einigen Rezensionen wurden Probleme mit der Hörbuchversion erwähnt, darunter die schlechte Qualität der Erzählung.
⬤ Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut, was vielleicht nicht allen Erwartungen der Leser entspricht.
(basierend auf 56 Leserbewertungen)
With Zeal and with Bayonets Only: The British Army on Campaign in North America, 1775-1783
Das Bild ist unauslöschlich: dicht gedrängte Reihen von sich langsam bewegenden Rotröcken, die von amerikanischen Scharfschützen abgeknallt werden. Jetzt zeigt Matthew H. Spring, wie die britische Infanterie im Amerikanischen Revolutionskrieg wirklich kämpfte.
Dieses bahnbrechende Buch bietet eine neue Analyse der britischen Armee während der "amerikanischen Rebellion" sowohl auf operativer als auch auf taktischer Ebene. Spring präsentiert neue Einblicke in die Geschwindigkeit der britischen taktischen Bewegungen und legt offen, wie das System zur Ausbildung der Armee vor 1775 überarbeitet und an die besonderen Bedingungen in Nordamerika angepasst wurde.
Zunächst geht Spring auf operative Probleme wie Logistik, Personalmangel und unzureichende Aufklärung ein, bevor er sich auf die Taktik auf dem Schlachtfeld konzentriert und untersucht, wie die Truppen zum Schlachtfeld marschierten, sich dort aufstellten, vorrückten und kämpften. Er dokumentiert insbesondere den Einsatz von Drehbewegungen, die Auflockerung von Formationen und den Rückgriff auf bajonettorientierte Schocktaktiken und hebt die Fähigkeit der Armee hervor, ihre taktischen Methoden an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
With Zeal and with Bayonets Only bietet eine gründliche Neuinterpretation des Verlaufs des Nordamerikafeldzugs der britischen Armee und lädt zu einer ernsthaften Neubewertung der meisten Schlachten ein.