Bewertung:

Das Buch ist eine aufschlussreiche Ressource für ältere Erwachsene und ihre Familien, die alternative Lebensoptionen für ein positives Altern erforscht. Die Autorin Beth Baker kombiniert Recherchen mit persönlichen Geschichten und Interviews, um verschiedene gemeinschaftliche Arrangements aufzuzeigen, die das Altern an Ort und Stelle unterstützen. Die Leserinnen und Leser schätzen die Tiefe der Informationen und Bakers einnehmenden Schreibstil, auch wenn einige das Buch wegen seiner kleinen Schriftgröße kritisiert haben.
Vorteile:Gut recherchiert und informativ, ansprechender Schreibstil, deckt ein breites Spektrum an alternativen Lebensoptionen für ältere Erwachsene ab, enthält persönliche Geschichten und Interviews, ermutigt zu innovativen Ansätzen für das Altern, bietet klare Beschreibungen von Gemeinschaftsmodellen.
Nachteile:Das Buch ist in kleiner Schrift gedruckt, was es für einige Senioren schwierig macht, es zu lesen, einige Leser fanden es deshalb weniger zugänglich.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
With a Little Help from Our Friends: Creating Community as We Grow Older
In diesem Buch erzählt eine preisgekrönte Journalistin die Geschichte von Menschen, die innovative Wege finden, um im Ruhestand zu leben - Möglichkeiten, die sicherstellen, dass sie von einem Kreis von Freunden, Familie und Nachbarn umgeben sind. Auf der Grundlage von Besuchen und Interviews in vielen Gemeinden im ganzen Land webt Beth Baker einen reichhaltigen Wandteppich von basisdemokratischen Alternativen, von denen einige überraschend erschwinglich sind:
- eine Wohnwagengenossenschaft in einer Kleinstadt in Oregon.
- eine Seniorenkünstlerkolonie in Los Angeles.
- Nachbarn helfen Nachbarn in "Dörfern" oder "natürlich vorkommenden Rentnergemeinschaften".
- gewollte Wohngemeinschaften.
- Beste Freunde, die zusammenziehen.
- Mehrgenerationenfamilien, die ein Gleichgewicht zwischen Zusammengehörigkeit und Privatsphäre schaffen.
- Nischengemeinschaften, die so unterschiedliche Gruppen wie Postangestellte im Ruhestand, Schwule und Lesben und Zen-Buddhisten umfassen.
Auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse, die zeigen, wie wichtig soziale Unterstützung für ein gesundes Altern ist und welche Risiken mit Einsamkeit und Isolation verbunden sind, ermutigt der Autor den Leser, eine Zukunft mit starken Verbindungen zu planen. Baker geht der Frage nach, ob Menschen mit abnehmendem Gesundheitszustand wirklich bis zum Lebensende in ihren Gemeinschaften verwurzelt bleiben können, und untersucht abschließend die Herausforderung, das Personal für die häusliche Pflege zu erweitern, sowie das Potenzial neuer Technologien wie Webcams und Hilfsroboter.
Dieses Buch wurde mit dem jährlichen Norman L. und Roselea J. Goldberg-Preis für das beste Projekt im Bereich der Medizin ausgezeichnet.