
Companionate Caring: An Ethical Philosophy of Life
Der ethische Philosoph Sheldon Ackley (1919-2008) stellt die gängige Auffassung in Frage, dass Ethik ein Kampf zwischen dem, was befriedigend und dem, was erstrebenswert ist, ist, und argumentiert, dass diese überkommene Sichtweise unsere Vorstellungen von dem, was wir aus uns selbst machen können, begrenzt und verzerrt.
Seine Radikalität beruht auf der Überzeugung, dass eine solche klassische Metaphysik falsch ist und dass unsere Ethik, unsere Sicht der Natur und des Menschen sowie unsere Vorstellung von der "guten Gesellschaft" allesamt einer Revision bedürfen. Er skizziert eine Ethik, die als Lebensphilosophie dienen kann, und bietet eine neue Sichtweise auf uns selbst, auf andere und auf die Welt um uns herum, die nicht in der Religion, sondern in den Naturwissenschaften und in der abendländischen Geschichte von Platon und Aristoteles bis William James, John Dewey und darüber hinaus begründet ist.
Aufbauend auf der Arbeit der bahnbrechenden amerikanischen feministischen Philosophin Nel Noddings verwirft er die traditionelle Auffassung von Ethik als Verpflichtung zur sozialen Ordnung zugunsten einer modernen Sichtweise der Fürsorge zwischen Individuen. Mit einem Vorwort von seinem Sohn.