
Noontide at Sychar, a New Testament Chapter in Providence and Grace
Müssen wir uns jetzt über den scheinbar überflüssigen Eintrag in der Erzählung des Evangeliums wundern: „Er MUSSTE durch Samaria ziehen“? „Was hätte der jungen Kirche, ja der Kirche aller Zeiten, gefehlt, wenn dieses vierte Kapitel des Johannes aus unseren Bibeln gestrichen worden wäre? Ein süßer, silberner Ton der Jubiläumstrompete wäre für die Zitternden, die Verzweifelten, die Verirrten verloren gegangen.
O denkwürdiger Vorfall, o ehrwürdige Quelle, möge das „Israel Gottes“ am steinigen Rande stehen - wie die hebräischen Edelleute und Fürsten von einst mit ihren schroffen Stöcken bei Beer, an den Grenzen Moabs, an den Bächen des Arnon - und mit den Worten des ältesten Pilgerliedes sagen: „Spring auf, o Brunnen! denn ein edlerer als der hebräische „Fürst“ oder „Edelmann“ hat euch orakelhaft gemacht - eine Zunge in eure Tiefen gelegt - und euch von „lebendigem Wasser, das ins ewige Leben quillt“ sprechen lassen. “ Es gibt einen besonderen praktischen Gedanken, den dieses „musste“ des großen Reisenden am Wegesrand nahelegt: Es ist der unvergleichliche Wert einer einzelnen Seele im Angesicht von Christus.
Es ist die Wahrheit seines eigenen herrlichen Gleichnisses, das in beeindruckender Wirklichkeit gezeigt wird: der himmlische Hirte, der unter den hundert Schafen einen verirrten Wanderer übersehen hatte, ging zwischen die Berge Samarias, um „das zu suchen, was verloren war“.