Bewertung:

In den Rezensionen zu „Mitternachtsblau“ wird hervorgehoben, dass es sich um einen rasanten, fesselnden historischen Roman handelt, der im Holland des 17. Jahrhunderts spielt und sich insbesondere auf die Delfter Töpferkunst und den gesellschaftlichen Kontext dieser Zeit konzentriert. Die Leserinnen und Leser schätzen die Recherchen der Autorin und die Charakterentwicklung der Protagonistin, Catrin. Während viele das Buch wegen seiner fesselnden Erzählweise und der anschaulichen Details mochten, waren einige der Meinung, dass es ihm an Tiefe mangelte und es Probleme mit der Charakterentwicklung und dem Tempo gab.
Vorteile:Rascher und fesselnder Plot, gut recherchierte historische Details, Charakterentwicklung der Protagonistin, unterhaltsam für Fans historischer Romane, gut geschriebene Beschreibungen der Kunst und der Epoche.
Nachteile:Einige Charaktere wurden als unterentwickelt und hölzern empfunden, es gab Probleme mit dem Tempo und einem langsamen Anfang, einige Leser fanden die Romanze uninteressant und die Handlung oberflächlich. Kritisiert wurde auch die Verwendung der modernen Umgangssprache in einem historischen Umfeld.
(basierend auf 87 Leserbewertungen)
Midnight Blue
Von Simone Van Der Vlugt kommt ihr europäischer Bestseller-Roman über den Aufstieg einer jungen Frau zur Malerin im Goldenen Zeitalter Hollands - perfekt für Leser von Der Miniaturist, Tulpenfieber und Das Mädchen mit dem Perlenohrring.
Amsterdam 1654: Vor der Kulisse des Goldenen Zeitalters in Holland droht ein gefährliches Geheimnis das neue Leben einer jungen Witwe zu zerstören.
Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes verlässt die fünfundzwanzigjährige Catrin ihr kleines Dorf und nimmt eine Stelle als Haushälterin bei der erfolgreichen Kaufmannsfamilie Van Nulandt an. Amsterdam ist eine Stadt auf dem Höhepunkt ihrer Macht: Wissenschaft und Kunst blühen im Goldenen Zeitalter auf, und holländische Schiffe bringen exotische Reichtümer aus dem Fernen Osten zurück. Madam Van Nulandt vertreibt sich die Zeit damit, teure Malstunden bei einem lokalen Meister, Rembrandt van Rigin, zu nehmen. Als Catrin den Pinsel in die Hand nimmt, um einige Werke ihrer Herrin zu vollenden, erkennt Rembrandt, dass das Dienstmädchen echtes Talent hat, und ermutigt sie, weiterzumachen.
Als eine Gestalt aus ihrer Vergangenheit ihr neues Leben bedroht, flieht Catrin in die kleinere Stadt Delft. Dort erhält sie dank ihrer Begabung als Malerin die Chance, ihren Lebensunterhalt mit dem Bemalen von Töpferwaren in einer örtlichen Werkstatt zu verdienen. Langsam beginnt die Werkstatt, eine neue Art von Keramik zu entwickeln, die mit dem schicken blau-auf-weiß importierten chinesischen Porzellan konkurrieren kann - und die anmutigen und begehrten Delfter Blau-Designs, die sie entwirft, tragen dazu bei, die Branche zu revolutionieren. Doch als sich eine Tragödie ereignet, muss Catrin entscheiden, ob sie ihre neu gewonnene Unabhängigkeit verteidigen oder in das Dorf zurückkehren will, aus dem sie geflohen war.