Bewertung:

Die Rezensionen sind überwältigend positiv und loben das Buch für seine poetischen Einsichten, die fesselnde Prosa und die tiefgründige Erforschung von Themen wie Heimat und menschliche Erfahrungen. Die Leser schätzen die Mischung aus persönlicher Reflexion und historischem Kontext, die das Buch zu einer nachdenklich stimmenden und unterhaltsamen Lektüre macht.
Vorteile:Das Buch bietet großartige poetische Einsichten über das Leben, fesselnde Bilder, tiefe historische Zusammenhänge und eine fesselnde Schreibweise. Es bietet neue Perspektiven auf das Erwachsenwerden und auf Beziehungen. Viele Rezensenten fanden es unterhaltsam, zum Nachdenken anregend und eine schöne Erkundung des Konzepts von Heimat.
Nachteile:Manche Leserinnen und Leser mögen vielleicht keine Memoiren oder Essays, aber dieses Buch hat auch diejenigen angesprochen, die normalerweise nicht zu diesen Genres neigen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Mobile Home: A Memoir in Essays
Uns selbst zu entwurzeln und anderswo Wurzeln zu schlagen, ist zur zweiten Natur geworden. Die Amerikaner gehören zu den mobilsten Menschen der Welt und ziehen im Durchschnitt neunmal im Erwachsenenalter um.
Mobile Home erforscht die extreme und oft internationale Version dieser gemeinsamen Erfahrung einer Familie. Inspiriert von Megan Harlans weltumspannender Kindheit - während der sie in siebzehn Häusern auf vier Kontinenten lebte, die von der Tundra in Alaska bis zum kolumbianischen Dschungel, von einer schicken Wohnung in London bis zu einem Wohnwagen in der Nähe des Arabischen Golfs reichten - kartiert Mobile Home die emotionalen Strukturen und metaphysischen Geografien von Zuhause. In zehn miteinander verknüpften Essays untersucht Harlan kulturgeschichtliche Aspekte wie die nomadischen Traditionen der Beduinen und das moderne Leben in Wohnmobilen auf Rädern, die Psychologie von Motels und Reihenhaussiedlungen in den Vorstädten sowie die gelebten Bedeutungen in den gebauten Landschaften von Manhattan, Stonehenge und dem Winchester Mystery House.
Persönlich zeichnet sie die Familiengeschichten nach, die ihre Eltern dazu brachten, so viele neue Horizonte zu suchen - und wie diese Orte ihr Aufwachsen prägten. Ihre Mutter betrachtete Häuser als eine Art große, renovierungsbedürftige Kunstwerke, während ihr Vater ein geborener Abenteurer war und nichts mehr liebte als das Reisen, wobei er ein Leben auf der Flucht wählte, das auch dazu beitrug, seine Alkoholsucht zu verbergen.
Diese familiären Erfahrungen prägen Harlans gegenwärtige Reise als Mutter, die versucht, eine blühende, verwurzelte Welt für ihren Sohn zu gestalten. Ihre Memoiren in Form von Essays erforschen gekonnt die flexible, ständig erfinderische Natur von Ort, Familie und Heimat.