
Mobile Messaging and Resourcefulness: A Post-digital Ethnography
Dieses Buch vertritt einen neuen post-digitalen linguistischen Ethnographie-Ansatz, um die mobile Kommunikation zu entschlüsseln und ein fundierteres Verständnis der kommunikativen Praktiken des Einzelnen in den heutigen Städten zu ermöglichen.
Der Band stützt sich auf die Daten einer Gruppe normaler, mehrsprachiger Berufstätiger aus superdiversen Städten im Vereinigten Königreich und führt die Beobachtungen aus diesen Daten zu einem neuen Konzept der „Findigkeit“ zusammen, um das entstehende Gefühl der Handlungsfähigkeit zu erklären, das Individuen entwickeln, um bestehende Formen der Technologie in ihrem täglichen Leben zu verbessern. Das Buch etabliert wiederum den Begriff des „vernetzten Individuums“, indem es die Art und Weise aufzeigt, wie kommunikative Praktiken Räume und Plattformen überschreiten.
In weiteren Kapiteln wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie Einfallsreichtum eine effizientere Unternehmenskommunikation, Wege zur Selbstdarstellung und die Schaffung und Entwicklung sozialer Unterstützungssysteme ermöglicht, während in einem abschließenden Kapitel sowohl die Grenzen als auch die Möglichkeiten von Einfallsreichtum sowie Richtungen für die künftige Forschung untersucht werden. Dieser innovative Band ist von besonderem Interesse für Studierende und Forscher in den Bereichen angewandte Linguistik, Soziolinguistik, linguistische Ethnographie sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften.