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Modern Times: British Prints, 1913-1939
Ein Blick auf die künstlerische und technische Innovation der britischen Druckgrafik vom Ersten bis zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs, als Künstler der Grosvenor School und darüber hinaus einen aufkommenden modernistischen Stil nutzten
Während der turbulenten Jahrzehnte des frühen zwanzigsten Jahrhunderts blühte die Druckgrafik in Großbritannien auf, als Künstler versuchten, das Alltagsleben im Maschinenzeitalter darzustellen. In diesem reich bebilderten Band werden seltene Drucke aus der Sammlung von Leslie und Johanna Garfield wieder in die Geschichte der Moderne eingeführt und ihre Beziehung zu anderen Bewegungen wie dem Kubismus, Futurismus und Konstruktivismus aufgezeigt. In den Essays wird untersucht, wie Künstler sich der Druckgrafik zuwandten, um Traumata zu lindern, sich an ihre Kriegserlebnisse zu erinnern und die Hoffnungen und Ängste der zwanziger und dreißiger Jahre einzufangen. Besonderes Augenmerk gilt der Linolschnitttechnik, die von Claude Flight und seinen Schülern an der Londoner Grosvenor School of Modern Art revolutioniert wurde. Hervorgehoben werden auch die Pionierarbeiten von Künstlern wie C. R. W. Nevinson, Sybil Andrews, Cyril E. Power, Paul Nash, Edward Wadsworth, Edith Lawrence, Ursula Fookes und Lill Tschudi. In ihrem Bestreben, eine demokratischere Kunst zu fördern, schufen diese Künstler innovative Grafiken, die in Thema, Form, Material und Technik die dynamische Ära, in der sie lebten, widerspiegelten.
Herausgegeben von The Metropolitan Museum of Art/Vertrieben von Yale University Press.