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Modern Middle East Authoritarianism: Roots, Ramifications, and Crisis
Während die arabischen Aufstände die Idee des arabischen „Exzeptionalismus“ oder die Akzeptanz des Autoritarismus über den Haufen geworfen haben, ist eine bessere Analyse der Widerstandsfähigkeit des Autoritarismus in Szenarien vor und nach den Aufständen nach wie vor erforderlich. Moderner Autoritarismus im Nahen Osten: Roots, Ramifications, and Crisis nimmt sich dieser Aufgabe an, indem es sich nicht nur mit den Mechanismen befasst, die es den Regimen im Nahen Osten ermöglichten, jahrzehntelang zu überleben und sich anzupassen, sondern auch mit den Hindernissen, denen sich bestimmte Länder bei ihrem derzeitigen Übergang zur Demokratie gegenübersehen.
Dieser Band analysiert die Rolle der herrschenden Eliten, der Islamisten und anderer sowie Variablen wie Bürokratie, Klientelismus, die Stärke der Sicherheitsapparate und ideologische Legitimität, um die Lebenserwartung der Regime und die Auswirkungen dieser Faktoren nach den Aufständen zu ermitteln. Die Autoren diskutieren nicht nur die Paradigmen, mit denen die Region analysiert wurde, sondern liefern auch detaillierte Fallstudien zu Tunesien, Ägypten, Libyen, Algerien, Saudi-Arabien, Irak und Iran.
Durch den Einsatz verschiedener Forschungsmethoden, darunter Interviews, teilnehmende Beobachtung und theoretische Erörterungen von Autoritarismus und politischem Wandel, ist dieses Buch eine unverzichtbare Lektüre für Nahostwissenschaftler, Islamwissenschaftler und alle, die sich für die Regierungsführung und Politik des Nahen Ostens interessieren.